Symbolbild zum Thema Förderkredite

Förderkredite sind bei bayerischen Kommunen gefragt

LfA Förderbank Bayern finanziert Infrastrukturprojekte

Eine leistungsfähige Infrastruktur ist eine Grundvoraussetzung für einen attraktiven Wirtschaftsstandort. Die LfA Förderbank Bayern steht Kommunen bei Investitionen in eine moderne Infrastruktur zur Seite. Allein im ersten Halbjahr 2016 hat die LfA fast 90 bayerischen Kommunen rund 63 Millionen Euro zugesagt.

Als staatliche Spezialbank betreibt die LfA seit 65 Jahren umfassende Wirtschaftsförderung in Bayern. Dabei finanziert sie Vorhaben mittelständischer Unternehmen und Gründer. Städte und Gemeinden unterstützt die LfA bei ihren Investitionsvorhaben mit zinsgünstigen und langfristigen Förderkrediten und bei größeren Projekten auch als zuverlässiger Partner in Konsortialfinanzierungsrunden zusammen mit anderen Banken.

Antragsberechtigt sind im Förderangebot für Kommunen kommunale Gebietskörperschaften, deren rechtlich unselbstständige Eigenbetriebe und kommunale Zweckverbände. Die Darlehen sind mit Laufzeiten von zehn, 20 und 30 Jahren langfristig ausgerichtet. Kommunen haben zudem die Möglichkeit, je nach Laufzeit bis zu zwei, drei und fünf Tilgungsfreijahre in Anspruch zu nehmen. Der Finanzierungsanteil der LfA beträgt bis zu 100 Prozent der förderfähigen Investitionen bei Krediten bis zwei Millionen Euro und maximal 50 Prozent der förderfähigen Kosten bei Krediten über zwei Millionen Euro.

 

Basisangebot

Das Basisangebot der LfA zur Finanzierung von Infrastrukturmaßnahmen ist der Infrakredit Kommunal. Gefördert werden Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur (inklusive öffentlichem Personennahverkehr), die Ver- und Entsorgung (inklusive Wasser und Abwasser), die allgemeine Energieeinsparung und Umstellung auf umweltfreundliche Energieträger (inklusive EEG-Anlagen), die touristische Infrastruktur, in Wissenschaft, Technik und Kulturpflege sowie in nicht umlagefähige Kosten für die Erschließung von Gewerbe- und Industrieflächen (inklusive Aufwendungen für Grunderwerb).

 

Spezialprogramme Energie, Breitband und Tiefengeothermie

Eine weitere Herausforderung für Städte und Gemeinden sind Investitionen im Rahmen der Energiewende. Mit dem Infrakredit Energie bietet die LfA eine zinsgünstige Finanzierung von Maßnahmen der allgemeinen Energieeinsparung (mindestens 20 Prozent) und Umstellung auf erneuerbare Energieträger an (ohne EEG-Anlagen; Darlehenshöchstgrenze: vier Millionen Euro pro Vorhaben).

Mit dem Infrakredit Breitband flankiert die LfA das Zuschussprogramm des Freistaats Bayern und bietet damit eine zinsgünstige Finanzierung des über den Zuschuss hinausgehenden Eigenanteils der Gemeinde an.

Ergänzt werden die Förderprogramme durch den Infrakredit Tiefengeothermie, mit dem die Errichtung und der Ausbau geothermischer Wärmenetze gefördert werden kann. Hierbei ist sowohl die Neuerrichtung als auch die Erweiterung bereits bestehender Wärmenetze förderfähig.

 

Persönliche Beratung und direkte Beantragung

Beantragt werden die Förderkredite direkt bei der LfA. Bei Fragen steht Interessierten das Team Infrastrukturfinanzierung der LfA telefonisch (089/21241505) oder per E-Mail (infra@lfa.de) zur Verfügung.

 

Weitere Informationen unter www.lfa.de/infrastruktur


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2. September 2016


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