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In Sachen Hausanschlussliner den Bogen raus

Bogengängigkeit ist bei Grundstücksentwässerungsanlagen das A und O / Wie viele Bögen gehen denn…?

Insbesondere im Bereich der Sanierung von Grundstücksentwässerungsanlagen ist eine der Hauptanforderungen an die eingesetzten Verfahren die Bogengängigkeit. Mittlerweile gibt es am Markt eine Vielzahl von Hausanschlusslinern, die Bögen bis zu 90 Grad durchfahren können. Häufig kommt es jedoch vor, dass im Leitungsverlauf mehrere aufeinander folgende Bögen bei der Sanierung durchfahren werden müssen. Dies stellt nicht nur für die Vorarbeiten wie Reinigung und Inspektion eine besondere Herausforderung dar, sondern vor allem auch für die Sanierung solcher Leitungen.

Daher wird auch der SAERTEX multiCom GmbH, Entwickler und Lieferant des GFK-Hausanschlussliner-Systems SAERTEX multiFlex, immer wieder die Frage gestellt: Wie viele Bögen gehen denn nun?

Leider lässt sich diese Frage auch nicht von den Experten der SAERTEX multiCom GmbH pauschal beantworten, denn hierauf haben die unterschiedlichsten Faktoren Einfluss, etwa  das Altrohrmaterial und der Durchmesser.

Daher wird anhand des folgenden Extrembeispiels aufgezeigt, was bei aktuellem Stand der Technik möglich ist: Als im April 2016 die TV-Befahrung einer Hausanschlussleitung in Gaggenau durch die Firma Kress Kanaltechnik aus Achern durchgeführt wurde, staunten die Beteiligten nicht schlecht. Der Leitungsverlauf DN 150 wies insgesamt 14 Bögen auf einer Länge von 12,8 Metern auf. Da über den gesamten Leitungsverlauf Schäden festgestellt wurden, war die Entscheidung schnell getroffen worden, die Leitung zeitnah zu sanieren.

Die Firma Kress Kanaltechnik nahm sich dieser großen Herausforderung an. Allerdings stellte sich jetzt die Frage, welches Sanierungsverfahren für diese Extremsituation zum Einsatz kommen sollte. Da in diesem Fall zusätzlich die Anschlussleitung ohne weitere Zugangsmöglichkeit an den Hauptkanal anschloss, war es von größter Wichtigkeit, dass sich der verwendete Schlauchliner nicht in Längsrichtung dehnt, um aufwendige und kostenintensive Fräsarbeiten zu vermeiden.

Die Wahl fiel auf den SAERTEX multiFlex Hausanschlussliner. Der SAERTEX multiFlex ist der erste inversierbare GFK-Schlauchliner für den Bereich der Grundstücksentwässerungsanlagen (Dimensionsbereich DN 100 – DN 300). Das System zeichnet sich durch gute Bogengängigkeit, hohe mechanische Kennwerte und Resistenz gegenüber kommunalem sowie auch aggressivem Abwasser aus und verfügt über die DIBt-Zulassung. Ein weiterer, wesentlicher Vorteil besteht darin, dass auch bei erhöhtem Einbaudruck, der bei verketteten Bögen notwendig werden kann, keine Dehnung in Längsrichtung entsteht. Zusätzlich besteht die Möglichkeit den Schlauchliner werkseitig mit der ResiCap (Patent Nr. 10 2010 002960, IPC F16L55/1645 der resinnovation GmbH) auszurüsten. Diese ermöglicht einen Einbau mit offenem Ende ohne Kalibrierschlauch. Somit entfällt das Risiko des Festsetzens des Kalibrierschlauches in den Bögen.

Durch die umfangreiche Erfahrung der Firma Kress Kanaltechnik im Umgang mit dem SAERTEX multiFlex Liner konnte die schadhafte Leitung innerhalb eines Tages ohne Komplikationen saniert werden.

Defekte Leitung vor der Sanierung (oben) und nach der Sanierung mit dem SAERTEX multiFlex


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16. Dezember 2016


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