Jahresbilanz der LfA Förderbank Bayern

Stellvertretender LfA-Vorstandsvorsitzender Dr. Hans Schleicher, Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner, LfA-Vorstandsvorsitzender Dr. Otto Beierl, LfA-Vorstandsmitglied Hans Peter Göttler (v.l.n.r.)

Erfreuliche Jahresbilanz der LfA Förderbank Bayern

Gesamtförderleistung von 2,74 Milliarden Euro - Weiterhin starke Ertragskraft

Die LfA Förderbank Bayern zieht für das Jahr 2016 eine positive Bilanz: Im Hauptgeschäft mit programmgebundenen Förderkrediten verzeichnete die staatliche Spezialbank mit 1,62 Milliarden Euro erneut ein Zusagevolumen auf hohem Niveau.

Zusammen mit den Konsortialdarlehen (825 Millionen Euro) und Globaldarlehen (45 Millionen Euro) ergibt sich bei der Kreditvergabe insgesamt ein deutlicher Zuwachs von 18,1 Prozent auf 2,49 Milliarden Euro. Die Gesamtförderleistung für den Wirtschaftsstandort Bayern, d. h. inklusive Risikoübernahmen, liegt bei 2,74 Milliarden Euro (2015: 2,35 Milliarden Euro).
Zum 31. Dezember 2016 betrug die Bilanzsumme 22,097 Milliarden Euro und lag damit leicht über dem Vorjahresniveau (2015: 22,016). Die Kernkapitalquote (Tier 1) betrug 17,3 Prozent (2015: 22,3 Prozent). Der Rückgang ist dabei einer Methodikumstellung geschuldet. Das Kernkapital ist gestiegen.

Bayerns Wirtschaftsministerin und LfA-Verwaltungsratsvorsitzende Ilse Aigner erklärt: „Die Förderleistung der LfA für die bayerische Wirtschaft ist beeindruckend: Im Jahr 2016 konnten allein mit den Förderkrediten über 4.000 Gründer und mittelständische Betriebe unterstützt werden. Mit den Fördermitteln wurden Investitionen in Höhe von gut 2,1 Milliarden Euro angestoßen. Das stärkt die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe und schafft Wachstum und Arbeitsplätze in Bayern. So konnten mit Hilfe der LfA fast 115.000 Stellen gesichert und über 4.400 neue Arbeitsplätze geschaffen werden.“

„Die erfreuliche Jahresbilanz 2016 spricht für sich: Unser Angebot ist bei den bayerischen Unternehmen gefragt. Im Fokus standen insbesondere Gründungen, Unternehmensübernahmen und Betriebserweiterungen. Denn auch bei niedrigen Zinsen bestehen für kleine und mittlere Unternehmen Finanzierungsnachteile gegenüber Großbetrieben. Die gleichen wir mit unseren passgenauen Förderkrediten aus und können den Mittelstand auch bei Zukunftsthemen wie der Digitalisierung unterstützen“, so Dr. Otto Beierl, Vorstandsvorsitzender der LfA.

Die bayerischen Kommunen haben 2016 Förderkredite in Höhe von rund 141 Millionen für Infrastrukturinvestitionen nachgefragt. Besonders im Fokus standen Kredite zum Ausbau der Breitbandnetze mit einem Zuwachs von über 60 Prozent. „Mit unserer Unterstützung konnten die 184 geförderten Städte und Gemeinden Infrastrukturprojekte mit einem Volumen von rund 298 Millionen Euro stemmen“, ergänzt Dr. Beierl.

Die LfA ist seit 1951 die staatliche Spezialbank zur Förderung des Mittelstands in Bayern. Die Förderkredite werden grundsätzlich bei den Hausbanken der Unternehmen beantragt und über diese ausgereicht. Um den Wirtschaftsstandort Bayern zu stärken, unterstützt die LfA auch Infrastrukturvorhaben.

Informationen zu den Finanzierungsmöglichkeiten bietet die LfA-Förderberatung: Telefon 0800 / 21 24 24 0 (kostenfrei), www.lfa.de.


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2. Mai 2017


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