Luftaufnahme der Landesgartenschau in Schwäbisch Gmünd

Luftaufnahme der Landesgartenschau in Schwäbisch Gmünd im Jahr 2014.

Gartenschauen sind ein Glücksfall für Städte und Kommunen

14 Städte und Kommunen bewerben sich um eine Landesgartenschau oder Gartenschau

„Insgesamt 14 Bewerbungen für die Ausrichtung einer Landesgartenschau oder einer Gartenschau für den Zeitraum 2026 bis 2030 sind bis zum Bewerbungsschluss bei uns eingegangen. Diese große Zahl zeigt, dass das Interesse der Städte und Gemeinden an unserem Angebot nach wie vor sehr hoch ist.

Mit unserem Landesprogramm ‚Natur in Stadt und Land‘ werden dauerhaft Grünanlagen, bleibende Werte und Lebensqualität für die Menschen vor Ort geschaffen. Solche Projekte sind ein Glücksfall für unsere Städte und Kommunen im Land“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, am Freitag (29. Dezember) in Stuttgart. Für die Kommunen würden diese Projekte die einmalige Chance bieten, die Freiraum- und Stadtentwicklung voranzutreiben und einen Beitrag zur Regulierung des Stadtklimas oder zur Erhaltung der städtischen Biodiversität zu leisten.

Die eingegangenen Bewerbungsunterlagen würden nun gesichtet und im Frühjahr erfolge die Bereisung der Bewerberstädte durch eine Fachkommission. Die fachliche Gesamtbewertung, bei der neben dem Votum der Fachkommission auch die berührten Ressorts mit einbezogen würden, werde noch vor der Sommerpause erstellt.

„Die endgültige Entscheidung, welche der vorliegenden Bewerberstädte den Zuschlag erhält, trifft der Ministerrat“, erklärte Minister Hauk.

Gartenschau in Bad Herrenalb 2017

Hintergrundinformation:

Landesgartenschauen und Gartenschauen finden in Baden-Württemberg im Wechsel statt und sind bis 2025 vergeben. Über das Landesprogramm ‚Natur in Stadt und Land‘ wird den ausrichtenden Städten und Kommunen wie bisher ein Zuschuss in Höhe von maximal fünf Millionen Euro für eine Landesgartenschau und für eine Gartenschau in Höhe von maximal zwei Millionen Euro gewährt.

 

Folgende Städte haben eine Bewerbung für die Ausrichtung einer Gartenschau oder Landesgartenschau für den Zeitraum 2026 bis 2030 abgegeben:

Altensteig (Gartenschau)
Bad Mergentheim (Landesgartenschau)
Bad Urach (Gartenschau)
Ellwangen (Landesgartenschau)
Engen (Gartenschau)
Gaildorf (Gartenschau)
Ludwigsburg (Landesgartenschau)
Rottenburg (Landesgartenschau)
Rottweil (Landesgartenschau)
Schramberg (Landesgartenschau)
Sulz am Neckar (Gartenschau)
Tuttlingen (Landesgartenschau)
Ulm (Landesgartenschau)
Vaihingen an der Enz (Landesgartenschau oder Gartenschau)

Der Ministerrat hat darüber hinaus bereits beschlossen, im Jahr 2019 eine Bewerbungsrunde für die Landesgartenschauen und Gartenschauen der Jahre 2031 bis 2035 durchzuführen. Weitere Informationen finden sich im Internet unter dem folgenden Link.


Logo Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz

Kernerplatz 10
70182 Stuttgart

E-Mail. poststelle@mlr.bwl.de
Web. mlr.baden-wuerttemberg.de

Mehr von
Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz


29. Dezember 2017


1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne

(5,00 bei 1 Person/en)

Das könnte Sie auch interessieren


Baugrube mit schwarzem Auffüllungsmaterial (rechts) und sauberem Boden (links) Anzeige

Keine Angst vor Altlasten

Investoren wählen für Neubauten gern die „grüne Wiese“ und meiden innerstädtische Flächen mit einer industriellen oder gewerblichen Vergangenheit. Im Boden könnten sich Altlasten befinden, die Sanierungskosten können schwer zu... mehr lesen

Symbolisches Bild für Lichtverschmutzung Anzeige

Lichtverschmutzung muss nicht sein

Konventionelle Straßenleuchten tragen aufgrund ihres hohen UV-Licht-Anteils zur Lichtverschmutzung bei und bringen dadurch eine Reihe von Problemen für Mensch und Natur mit sich. Durch den Einsatz geeigneter LED-Leuchten hingegen... mehr lesen