Das frunol delicia Werk in Delitzsch

Das frunol delicia Werk in Delitzsch

Erfolgreiche Schädlingsbekämpfung mit Tradition

Die frunol delicia GmbH setzt auf Umweltverträglichkeit

Es begann mit einem Pionier der Schädlingsbekämpfung. 1817 gründete Carl. C. Freyberg in der sächsischen Stadt Delitzsch eine Apotheke, in der er neben Pillen und Tinkturen auch Rattenkuchen verkaufte. Seine Nachfahren bauten diese Idee aus und begannen Ende des 19. Jahrhunderts mit der industriellen Produktion. 1896 wurde der Firmenname „Delicia“ beim Patentamt in Berlin als Marke eingetragen. Jürgen Friedel ist dagegen ein Pionier der Neuzeit. Er gründete 1975 das Unternehmen „Frunol GmbH“ im westfälischen Unna, in dem er ebenfalls Mittel gegen Ratten und Mäuse und – genau wie bei „Delicia“ – Haushaltsinsektizide produzierte. 1997 verschmolzen die beiden Unternehmen zur frunol delicia GmbH.

Die bestmögliche Verbindung von Qualität, wirtschaftlicher Effizienz und Umweltverträglichkeit war der frunol delicia GmbH von Anfang an wichtig. Innovative Produktentwicklungen und moderne Herstellungsverfahren führten dazu, dass die frunol delicia GmbH heute zu den unumstrittenen Marktführern gehört. Für das Erreichen dieses Ziels wurden seit 1993 in Delitzsch, wo sich seit 2016 auch der kaufmännische Firmensitz befindet, über 15 Millionen Euro investiert. Heute arbeiten für die frunol delicia GmbH 80 Mitarbeiter.

Wie alles begann

Die Wiege des Unternehmens war die Apotheke „Zum weißen Adler“ in Delitzsch. Dort gab es bereits 1817 Freybergs giftfreien Rattenkuchen. Der Grund: Mit pharmazeutischen Produkten alleine war die Apotheke nicht überlebensfähig. Man musste sich einen neuen, zusätzlichen Markt erschließen. So wurde die Idee der selektiven und gezielten Schädlingsbekämpfung geboren. Das Unternehmen wuchs und wurde groß. Nach dem Zweiten Weltkrieg wandelte die DDR das einstige Privatunternehmen in einen Volkseigenen Betrieb (VEB) um.

Der funol delicia Verwaltungsstandort in Unna

Der funol delicia Verwaltungsstandort in Unna

Erfolgreiche Privatisierung

Nach der Wende 1990 verlief die Privatisierung ausgesprochen erfolgreich. Die von der Treuhand eingesetzten Geschäftsführer Manfred Böhme und Klaus Stelzner hatten sich über das normale Maß hinaus engagiert, um das Unternehmen zukunftsfähig zu gestalten. Die Zusammenarbeit mit Jürgen Friedel, Inhaber der Frunol GmbH, begann. Zunächst operierten die beiden Unternehmen getrennt, 1997 erfolgte jedoch die erfolgreiche Zusammenlegung und es entstand die heutige frunol delicia GmbH.

Kunden in aller Welt

Das Unternehmen hat sich den aktiven Schutz der natürlichen Ressourcen auf die Fahnen geschrieben. So ist es unter anderem gelungen, die als Schnecken-Linsen bekannten Schneckenbekämpfungsmittel in der Aufwandmenge zu halbieren, ohne die Effizienz zu verringern. Ähnliche Erfolge sind dem Unternehmen auch in der Feld- und Wühlmausbekämpfung gelungen. Diese Premiumprodukte fußen zu 95 Prozent auf einer Lebensmittelbasis, die im Umfeld von Delitzsch auf einer Fläche von etwa 3000 Hektar produziert werden. Heute beliefert das Unternehmen nicht nur Kunden in Europa, sondern Kunden in aller Welt. Die Produkte gehen bis nach Australien, Nordamerika, Russland, Japan und in verschiedene arabische Staaten.


frunol delicia logo

Hansastrasse 74 b
59425 Unna

Tel. +49 (0)2303 / 25 360-0
Fax. +49 (0)2303 / 25 360-50
E-Mail. info@frunol-delicia.de
Web. www.frunol-delicia.de

24. Januar 2018


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