Nach nur vier Jahren Bauzeit eröffnete das Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg.

Nach nur vier Jahren Bauzeit eröffnete das Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg.

Servus im neuen Museum!

Neues Kultur-Highlight in Regensburg setzt Maßstäbe

In Regensburg heißt es jetzt „Servus“ im Museum des Hauses der Bayerischen Geschichte. Nach nur vier Jahren Bauzeit öffnete am 5. Juni eines der modernsten Häuser in Europa und eines der „Must-See-Museen-2019“ laut Magazin GEO-Saison seine Pforten für das Publikum. Die Lage ist einmalig: als Tor zur Unesco-Welterbestadt Regensburg direkt an der Donau.

In nur 23 Tagen hat sich das Museum zum Publikumsmagneten und zu einer der touristischen Hauptattraktionen der Stadt entwickelt. Die Zwischenbilanz von Anfang August 2019 kann sich sehen lassen: über 210.000 Besucherinnen und Besucher zählte das neue Haus bisher.

Der Eintritt ins Foyer des Museums samt Panoramafilm ist generell frei. Der Besuch der Ausstellung kostet für Erwachsene fünf Euro, Kinder, Jugendliche und Studenten haben freien Eintritt.

 

Auf 2.500 Quadratmetern zeichnet das Museum den Weg Bayerns zum modernen Staat nach, vom Beginn des Königreichs 1806 bis heute. Die Art der Präsentation ist dabei ungewöhnlich: 40 Bühnen erzählen prägende Ereignisse und Erscheinungen der bayerischen Geschichte. Natürlich werden auch bayerisches Brauchtum und Trachten präsentiert.

Auf 2.500 Quadratmetern zeichnet das Museum den Weg Bayerns zum modernen Staat nach, vom Beginn des Königreichs 1806 bis heute. Die Art der Präsentation ist dabei ungewöhnlich: 40 Bühnen erzählen prägende Ereignisse und Erscheinungen der bayerischen Geschichte. Natürlich werden auch bayerisches Brauchtum und Trachten präsentiert.

 

Das Foyer

Im Foyer startet das Museum gleich mit zwei Attraktionen. Der bayerische Löwe begrüßt die Besucher. Im Panorama-Raum geht es mit einer 360-Grad-Schau multimedial zur Sache. Der bayerische Kabarettist und Schauspieler Christoph Süß führt in 20 Minuten und 39 Rollen von den alten Römern bis zum Ende des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation durch fünf Episoden der bayerischen Geschichte.

Der ideale Einstieg für den Besuch der Dauerausstellung „Wie Bayern Freistaat wurde und was ihn besonders macht“, zugleich die wohl kurzweiligste Einführung in den Besuch der berühmten mittelalterlichen Altstadt Regensburgs.

 

Dauerausstellung und Bürgermuseum

„Wie Bayern Freistaat wurde und was ihn besonders macht“ – unter dieser Überschrift zeichnet das Museum den Weg Bayerns zum modernen Staat auf 2500 Quadratmetern nach, vom Beginn des Königreichs 1806 bis heute. Einzigartig ist dabei die Art der Präsentation: Exponat-Ensembles auf 40 Bühnen erzählen prägende Ereignisse und Erscheinungen der bayerischen Geschichte. Erzählt werden in der Dauerausstellung prägende Ereignisse der letzten 200 Jahre: Warum Bayern als der deutsche Verfassungsstaat gilt, vom mysteriösen Tod Ludwigs II., was Radfahrer mit dem König zu tun haben, wie Bayern in Chicago erstmals traditionell und modern zugleich auftrat, wie Hitler in München groß wurde, wie Vertriebene in Franken Popmusik möglich machten, wie „Gastarbeiter“ Bayern veränderten, Olympia große Show bot, ein Ballon in Naila landete und Furore in Hollywood machte.

Der chronologische Rundgang in der Dauerausstellung wird von den Kulturkabinetten flankiert. Hier wird gefragt, was besonders bayerisch ist oder auch nur dafür gehalten wird. Denn viel wird mit den Bayern verbunden: Dialekte, Feste, Bauwerke, großartige Natur… Aufgezeigt werden die Klischees und der Blick dahinter. Wie bedroht ist das Idyll, wie katholisch sind die Bayern wirklich, wie schaut das typisch bayerische Bauwerk aus?

Egal ob es sich um die Pickelhaube des Simon Gammel aus dem Ersten Weltkrieg handelt, um die Häftlingsjacke des französischen Kommunisten Auguste Pineau aus dem Konzentrationslager Dachau oder die Anti-WAA-Transparente: Dies alles sind Objekte, die von Familien über die Jahrzehnte verwahrt und dem Haus der Bayerischen Geschichte überlassen worden sind. Sie dokumentieren Lebenswege und Schicksale und bringen Emotionen in die Ausstellung. Viele Bürger haben sich so in ihr Mitmachmuseum eingebracht.

Insgesamt gibt es 1000 Exponate zu sehen, rund ein Drittel aus dem Besitz bayerischer Bürger.

 

Diese Bühne erinnert an die Olympischen Sommerspiele, die 1972 in München stattfanden. Heide Rosendahl siegte damals im Weitsprung mit 6,78 m und errang die erste Goldmedaille für die Leichtathletik-Mannschaft der Bundesrepublik Deutschland.

Diese Bühne erinnert an die Olympischen Sommerspiele, die 1972 in München stattfanden. Heide Rosendahl siegte damals im Weitsprung mit 6,78 m und errang die erste Goldmedaille für die Leichtathletik-Mannschaft der Bundesrepublik Deutschland.

 

Führungen durch die Dauerausstellung

Standardführung, Kurzführung, Schülerführung – unterschiedlichste Angebote an geführten Rundgängen durch die Dauerausstellung hält für Gruppen und Schulklassen die Stadtmaus TCH Veranstaltungs GmbH bereit.

Informationen über die Angebote erhalten Interessierte unter www.hdbg.de/fuehrungen sowie über die Buchungshotline der Stadtmaus unter der Rufnummer +49 941 788 388-0 oder per E-Mail an museumsfuehrung@stadtmaus.de.

 

Wirtshaus und Laden

Das Wirtshaus im Museum mit Biergarten direkt an der Donau hat Klassiker der bayerischen Küche und auch Neues auf der Speisekarte zu bieten. Flankiert wird das Ganze mit Bieren aus allen Regionen Bayerns sowie einer Auswahl an Weinen aus Franken und auch aus Regensburg. Im altbayerischen Stil vertäfelt, mit alten Stühlen aus einer urigen Münchner Traditionswirtschaft und weiteren Exponaten aus dem Museumsdepot ausgestattet, empfängt das Wirtshaus seine Gäste. Informationen finden Interessierte unter: www.wirtshaus.bayern.

 

Eine Schatzkammer stellt der Laden des Museums dar, der sich direkt im Anschluss an die Museumskasse und die Information im Foyer befindet. Ganz in Gold gehalten ist der Laden, in dem Betreiber Walther Hofmann Preziosen aus ganz Bayern bereithält, ausgewählte Literatur und die ganze Palette an Publikationen des Hauses der Bayerischen Geschichte, von Ausstellungskatalogen über die Reihe Edition Bayern bis hin zu den neuen Magazinen.

 

In insgesamt acht Kulturkabinetten (im Bild die Nummer 2) zeigt das Museum im weitesten Sinn kulturelle Phänomene, die besonders mit Bayern verbunden werden – von den Dialekten über die Feste bis zur Religion.

In insgesamt acht Kulturkabinetten (im Bild die Nummer 2) zeigt das Museum im weitesten Sinn kulturelle Phänomene, die besonders mit Bayern verbunden werden – von den Dialekten über die Feste bis zur Religion.


Logo Haus der Bayerischen Geschichte

Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

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86150 Augsburg

Tel. +49 821 3295-0
Fax. +49 821 3295-220
E-Mail. poststelle@hdbg.bayern.de
Web. www.hdbg.de

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17. Oktober 2019


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