Pferde für die Bayerische Polizei

Die berittenen Einheiten machen unsere Polizei sichtbar und erzeugen dabei eine Atmosphäre der Sicherheit

Schirmherrin der berittenen Einheiten der Bayerischen Polizei, Karin Baumüller-Söder, und Bayerns Innenstaatssekretär Gerhard Eck besuchen Reiterstaffel München und Reitergruppe in Rosenheim – Einsatzmittel Pferd für Bayerische Polizei von großer Bedeutung

Die Schirmherrin der berittenen Einheiten der Bayerischen Polizei, Karin Baumüller-Söder, und Bayerns Innenstaatssekretär Gerhard Eck haben sich heute bei der Reiterstaffel des Polizeipräsidiums München und der Reitergruppe in Rosenheim, welche für den Bereich des Präsidiums Oberbayern Süd zuständig ist, von deren Arbeitsfortschritten überzeugt.

Die Reiterinnen und Reiter gaben einen Einblick in ihr tägliches Training, wie etwa Personenkontrollen durch eine Reiterstreife, und standen für Fragen zur Verfügung. Karin Baumüller-Söder, turniererfahrene Springreiterin mit umfangreichem Know-How im Reitsport und viel persönlicher Passion für Pferde: „Die berittenen Einheiten machen unsere Polizei sichtbar, sie stärken das Vertrauen in die Polizei und erzeugen dabei eine Atmosphäre, in der sich die Bürgerinnen und Bürger auch bei großen Menschenansammlungen sicher fühlen. Dabei werden sie ernstgenommen und respektiert.“ Staatssekretär Eck, selbst begeisterter Pferdezüchter:

 

„Das Einsatzmittel Pferd ist weiterhin für die Bayerische Polizei von großer Bedeutung. Wir konnten uns heute davon überzeugen, mit wie viel Herzblut und großem Können unsere Polizeibeamtinnen und -beamten als fortgebildete Reiterinnen und Reiter bei der Sache sind und sich für einen fachlich soliden Ausbau der Einheiten engagieren.“

 

In München und Rosenheim sind 47 Pferde im Einsatz

Insgesamt sind in München und Rosenheim 47 Pferde und 51 Beschäftigte bei den berittenen Einheiten im Einsatz. In München soll der Bestand bis zur Mitte des Jahres 2021 nochmals um acht Pferde aufgestockt werden. In einer weiteren Reitergruppe des Polizeipräsidiums Mittelfranken in Nürnberg stehen nochmals zwölf Pferde und 13 Beschäftigte für den Einsatz bei der Bayerischen Polizei zur Verfügung. Denn bei Bedarf unterstützen diese drei Einheiten auch in den anderen bayerischen Polizeipräsidien.

Nach den Vorführungen sowie den Gesprächen mit den Polizeireiterinnen und Polizeireitern zieht Karin Baumüller-Söder ein positives Resümee aus den Eindrücken der Besuche: „Für mich strahlen Pferde Anmut und Ruhe aus, sind aber gleichzeitig dynamisch und kraftvoll. Pferd und Reiter bilden eine Einheit. Gemeinsam strahlen sie gelassene Souveränität aus und vermitteln dabei den Eindruck, aus dieser Perspektive stets den Überblick und die notwendige Kontrolle aber das jeweilige Geschehen zu haben. Der Einsatz von Pferden ist ein Gewinn sowohl für die Polizei, als auch für die Sicherheit in unserem Land.“

Laut dem Staatssekretär sind die Polizeipferde eine ausgezeichnete Verbesserung für die gesamte Bayerische Polizei.  „Es gibt zahlreiche Vorteile der berittenen Einheiten“, sagte Eck. „Nicht nur, dass sie große Sympathie- und Respektsträger sind, sie haben auch großen praktischen Nutzen.“ So könne man im Gelände deutlich besser vorankommen als mit dem Auto oder Fahrrad, bei Großveranstaltungen habe man einen deutlich besseren Überblick über das Gesamtgeschehen und auch darüber, wo sich Krisenherde entwickeln könnten


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17. November 2020


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