Die BAU war in den letzten Jahren zu einem wichtigen Publikumsmagnet geworden. In Zeiten von Corona muss aber neu gedacht werden.

Die BAU war in den letzten Jahren zu einem wichtigen Publikumsmagnet geworden. In Zeiten von Corona muss aber neu gedacht werden.

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BAU in München vom 13. bis 15. Januar 2021: Die Weltleitmesse wählt den digitalen Weg

Die BAU gilt als Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme. Bereits Ende September wurde diese Messe aufgrund der Pandemie leider abgesagt. Trotzdem wollte man sie nicht ersatzlos streichen und führte eine Ausstellerbefragung durch. Diese Umfrage endete am 16. Oktober 2020. Eine deutliche Mehrheit der Aussteller gab an, dass sie sich auf eine digitale Präsentation konzentrieren will.

Die BAU 2021 findet nun Mitte Januar 2021 rein digital statt. Deshalb haben sich die Organisatoren dazu entschlossen, alle Ressourcen auf digitale Präsentationsmöglichkeiten zu bündeln. Aussteller und Interessenten erhalten seit Ende Oktober konkrete Angebote, damit die „BAU Online“ für alle Seiten ein voller Erfolg wird.

So werden Unternehmen die Möglichkeit haben, ihre Produkte virtuell in individuellen Online-Sessions zu präsentieren. Es wird virtuelle Networking-Module geben, damit auch der Austausch unter den Teilnehmern möglich ist. Die Liste der Ideen und Möglichkeiten ist lang, so soll es Info-Talks, Gespräche mit Fachjournalisten und Ausstellern, Diskussionen und virtuelle Rundgänge geben. Die Online-Messe wird vier Leitthemen haben, die Ordnung in die Produktvielfalt bringen sollen und die sich 2021 hauptsächlich mit der Digitalisierung in den unterschiedlichen Baubereichen beschäftigen.

Zusätzlich wirft die Corona-Pandemie neue Fragen für das Wohnen in der Zukunft auf. Diese Tendenz zeichnet sich ab und ergänzt die ohnehin umfassenden Anforderungen an das Wohnen um eine weitere Unbekannte: die Distanz im öffentlichen Raum. Mit ihr geraten zwei Pfeiler der Stadtentwicklung der vergangenen Jahrzehnte ins Wanken. Nachverdichtung und weitere Verstädterung von Ballungsräumen sind nicht alleinige Lösung für die aktuelle Wohnraumproblematik.

Auch die Vorstellung ungewöhnlicher Fensterbau-Technologien ist Usus auf der Münchner BAU-Messe.

Auch die Vorstellung ungewöhnlicher Fensterbau-Technologien ist Usus auf der Münchner BAU-Messe.

Die BAU früher und in Zukunft

Den meisten Interessenten wird die letzte BAU vom Januar 2019 in Erinnerung sein. Damals präsentierten Aussteller in München auf einer Gesamtfläche von 200.000 Quadratmetern Architektur, Materialien und Systeme für den Wirtschafts-, Wohnungs- und Innenausbau. Die Messe hat den weltweit einmaligen Charakter, dass hier alle zwei Jahre die Marktführer zu einer übergreifenden Leistungsshow zusammentreffen. Die Messe selbst ist in die Bereiche Baustoffe, Themen und Produkte eingeteilt. Ein Messebesuch ist für alle unumgänglich, die alle neuen Trends innerhalb der Architektur und der Bauwirtschaft so früh wie möglich erkennen wollen. Die Messe wurde deshalb auch zu einem internationalen Treffpunkt für Architekten und Ingenieure.

Die BAU Online 2021 hat inzwischen in allen wichtigen sozialen Medien Kanäle eingerichtet. Wer will, kann sich ab sofort über Facebook, LinkedIn, YouTube und Twitter über aktuelle Ereignisse vorab informieren. Wer Fragen hat, kann sich außerdem jederzeit bei einem BAU-Team beraten lassen. 2023 soll die Messe wieder in gewohnter Form stattfinden. Allerdings sollen die digitalen Möglichkeiten, die man sich 2021 erarbeitet, in Zukunft integriert sein.

Weiterte Informationen:

https://bau-muenchen.com/de

 


Messegelände
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Tel. +49 89 949-20720
Fax. +49 89 949-20729
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21. Dezember 2020


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