In Baden-Württemberg soll der Wettbewerb „Stadtradeln“ der Initiative „Radkultur“ dafür sorgen, dass die Bürger häufiger das Fahrrad zur CO₂-freien Fortbewegung nutzen.

In Baden-Württemberg soll der Wettbewerb „Stadtradeln“ der Initiative „Radkultur“ dafür sorgen, dass die Bürger häufiger das Fahrrad zur CO₂-freien Fortbewegung nutzen.

Stadtradeln in Baden-Württemberg

Strecken-Rekordergebnis: Riesige Motivation für das Fahrradfahren im Land

Stadtradeln ist ein Wettbewerb, bei dem man innerhalb von 21 Tagen so oft wie möglich zum Fahrrad greifen soll. Jeder kann mitmachen und sich über die Webseite stadtradeln.de für seine Stadt anmelden. Nach der Auswertung der 2020-Ergebnisse steht nun fest: Menschen aus 350 Kommunen erradelten über 23 Millionen Kilometer. Von den Kommunen starteten 138 zum ersten Mal.

Damit belegt Baden-Württemberg gleich in dreifacher Hinsicht den Spitzenplatz: Bei der Anzahl der teilnehmenden Kommunen, den zurückgelegten Kilometern pro Einwohner und dem Anteil der aktiv Radelnden pro Einwohnerzahl.

Über 23 Millionen Kilometer haben die Teilnehmenden erfasst, das entspricht im Vergleich zum Vorjahr (11,74 Millionen) einer Steigerung um fast 100 Prozent. 3.400 Tonnen CO₂ konnten so vermieden werden. Die meisten Kilometer pro Einwohner legten die Teilnehmenden in Altshausen im Landkreis Ravensburg zurück, die meisten Kilometer absolut sammelte der Ortenaukreis.

 

Bei der Aktion des Klima-Bündnisses schlossen sich Privatpersonen sowie Vertreter von Firmen, Vereinen, Verbänden, Institutionen, Kultureinrichtungen, Ämtern und (Hoch‐)Schulen zu Teams zusammen, um möglichst viele Kilometer zu sammeln. Drei Wochen lang nutzten sie Fahrräder und Pedelecs für Alltagswege und überzeugten sich davon, dass Radpendeln Spaß macht, gesund ist, und außerdem eine kostengünstige und klimafreundliche Alternative ist.

Die Aktion ermöglichte in diesem Jahr trotz Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln einen Wettstreit mit anderen Teilnehmenden und ein Zusammengehörigkeitsgefühl in den Teams – ein Angebot, das gerne angenommen wurde.

 

Den ersten Platz in der Teamwertung belegten in Stuttgart vom 7. bis 27. September die 206 Radlerinnen und Radler des Teams „Landesministerien Baden-Württemberg“. Bei der Aktion, die in Baden-Württemberg von der Initiative „Radkultur“ gefördert wird, traten Privatpersonen sowie Vertreterinnen und Vertreter von Stuttgarter Firmen, Vereinen, Verbänden, Institutionen, Kultureinrichtungen, Ämtern und (Hoch-)Schulen an. Die Vorteile des Radfahrens wurde so für viele deutlich: Es macht Spaß, ist gesund, kostengünstig und klimafreundlich.

Die Initiative Radkultur ist seit 2012 eine zentrale Maßnahme des Landes zur Förderung einer fahrradfreundlichen Mobilitätskultur. Mit dem Fahrrad ist man heute im Alltag zeitgemäß mobil.

Verkehrsminister Winfried Hermann eröffnete in Stuttgart den Stadtradel-Wettbewerb  am 7. September 2020.

Verkehrsminister Winfried Hermann eröffnete in Stuttgart den Stadtradel-Wettbewerb am 7. September 2020.

Rund 100.000 Radbegeisterte in Baden-Württemberg im Einsatz

Verkehrsminister Winfried Hermann MdL: „Fast 100.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, mehr als 23 Millionen Kilometer: Das ist beinahe eine Verdopplung zum Vorjahr und einfach großartig! Im Vergleich aller Bundesländer sind die Menschen in Baden-Württemberg in mehreren Kategorien an die Spitze geradelt. Bei so viel Begeisterung für das Radfahren fördern wir als Land über die Initiative RadKULTUR gerne das STADTRADELN.“

98.715 Radelnde (plus 81 Prozent im Vergleich zu 2019, damals 54.488) gingen beim STADTRADELN 2020 in Baden-Württemberg an den Start, Teams aus 1.480 Unternehmen waren dabei. Das fahrradaktivste Kommunalparlament stammt in diesem Jahr aus Eschelbronn im Rhein-Neckar-Kreis. In der Kategorie „RadPENDLER BW“ gibt es in diesem Jahr folgende Auszeichnungen: Das größte Team stellte das Otto-Hahn-Gymnasium Tuttlingen (597 Personen), das fahrradaktivste Team waren die „Power Cycler RSG Güglingen“ (2.278,6 Kilometer pro Teammitglied) und die meisten Kilometer pro Einzelperson trug Andreas Eisenhardt aus Bad Säckingen bei (4.430,6 Kilometer).

Stadtradeln in Stuttgart: Verkehrsminister Winfried Hermann und sein Team „Landesministerien Baden-Württemberg“ gingen mit gutem Beispiel voran und erreichten Platz 1 in der Auswertung für die Stadt Stuttgart.

Stadtradeln in Stuttgart: Verkehrsminister Winfried Hermann und sein Team „Landesministerien Baden-Württemberg“ gingen mit gutem Beispiel voran und erreichten Platz 1 in der Auswertung für die Stadt Stuttgart.

Gesundheit und Klimaschutz standen im Vordergrund

Auch die Landesministerien traten erstmals mit einem eigenen Team an und sicherten sich Platz 1 in der Auswertung für die Stadt Stuttgart.

Verkehrsminister Winfried Hermann, der ebenfalls zahlreiche Kilometer beisteuerte: „Der Erfolg beim Stadtradeln zeigt in diesem außergewöhnlichen Jahr einmal mehr: Das Fahrrad ist das Verkehrsmittel der Stunde. Herzlichen Glückwunsch an die Gewinnerinnen und Gewinner in den verschiedenen Kategorien. In dieser schwierigen Zeit haben es so viele Menschen genutzt, um für ihre Alltagswege auf das Rad zu steigen. Gemeinsam haben wir erlebt, wie viel Spaß es machen kann, im Alltag etwas für den Klimaschutz zu tun und dabei fit und gesund zu bleiben. Mein Tipp: unbedingt weitermachen, auch nach dem Stadtradeln. Ich freue mich auf das Jahr 2021, in dem das Land die Aktion wieder fördern wird. Zusammen mit den weiteren Mitmachaktionen werden wir alle gemeinsam die Erfolgsgeschichte der Initiative RadKULTUR fortschreiben.“

Bei der Anzahl der teilnehmenden Kommunen, den zurückgelegten Kilometern pro Einwohner und dem Anteil der aktiv Radelnden pro Einwohnerzahl hat Baden-Württemberg im Vergleich zum Vorjahr deutlich zugelegt. Diese außergewöhnliche Zunahme ist mit Sicherheit auch auf die Auswirkungen der weltweiten Corona-Pandemie und der damit eingeschränkten Reisefreiheit zurückzuführen.

Bei der Anzahl der teilnehmenden Kommunen, den zurückgelegten Kilometern pro Einwohner und dem Anteil der aktiv Radelnden pro Einwohnerzahl hat Baden-Württemberg im Vergleich zum Vorjahr deutlich zugelegt. Diese außergewöhnliche Zunahme ist mit Sicherheit auch auf die Auswirkungen der weltweiten Corona-Pandemie und der damit eingeschränkten Reisefreiheit zurückzuführen.

Weitere Informationen:

www.radkultur-bw.de


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