Startschuss für den neuen „Gründungswettbewerb – Digitale Innovationen“

Der „Gründungswettbewerb – Digitale Innovationen“ des BMWi

Ideenwettbewerb des Bundeswirtschaftsministeriums für Gründer:innen geht weiter

Start-up-Beauftragter Thomas Jarzombek: „Die besten Ideen nicht nur finanziell, sondern auch bei der praktischen Umsetzung unterstützen.“
Insgesamt 300.000 Euro Preisgeld und Sonderpreis „Digitale Städte und Regionen“

Der „Gründungswettbewerb – Digitale Innovationen“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) startet heute in die erste Runde. Gesucht werden Gründungsinteressierte und junge Start-ups mit innovativen Geschäftsideen aus dem IKT-Umfeld.

Mitmachen beim Gründungswettbewerb lohnt sich: Alle Teilnehmer:innen erhalten eine schriftliche Bewertung der Ideenskizze hinsichtlich Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken. Außerdem winken Preisgelder von bis zu 32.000 Euro, attraktive Vernetzungsmöglichkeiten und die Chance auf den Sonderpreis „Digitale Städte und Regionen“, der mit zusätzlichen 10.000 Euro dotiert ist.

Im Rahmen des „Gründungswettbewerb – Digitale Innovationen“ sucht das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) von heute an die besten Gründungsideen. Gründerinnen und Gründer, die Innovationen in den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnologie entwickeln, können ihre Gründungsideen bis 31. Mai 2021 einreichen. Die eingereichten Ideen werden mit bis zu 32.000 Euro Preisgeld prämiert. Mit zusätzlichen 10.000 Euro ist ein Sonderpreis für Ideen für „Digitale Städte und Regionen“ dotiert.

„Die Corona-Pandemie zeigt wie unter einem Brennglas, wo wir besser, innovativer und wendiger werden müssen. Gleichzeitig hat die Pandemie einen starken Digitalisierungsschub entfaltet: Videokonferenzen statt Dienstreisen und digitale Verwaltung statt Warteschlangen. Dieses Momentum müssen wir nutzen. Niemand kann die digitalen Leerstellen in unserem Land besser mit Innovationen füllen als motivierte Gründerinnen und Gründer. Deshalb werden wir uns jede einzelne Idee genau anschauen und bewerten und die besten von ihnen nicht nur finanziell, sondern auch bei der praktischen Umsetzung unterstützen“, sagt Thomas Jarzombek, Beauftragter des BMWi für die Digitale Wirtschaft und Start-ups.

 

Wettbewerb prämierte Start-ups mehr als 400 Millionen Euro externes Kapital

Allein seit 2010 haben im Wettbewerb prämierte Start-ups mehr als 400 Millionen Euro externes Kapital eingeworben. Dazu gehören der 3D-Druck-Spezialist 3YOURMIND, das Medizintechnologie-Unternehmen inveox und der Business-Softwareanbieter Signavio. Drei von vielen digitalen Erfolgsgeschichten, an die Teilnehmer:innen des neuen „Gründungswettbewerb – Digitale Innovationen“ anknüpfen können.

Neben einer zündenden Idee ist auch Diversität ein wichtiges Kriterium für den wirtschaftlichen Erfolg. Zwar gründen nach wie vor mehr Männer als Frauen, doch die Zahl der Start-ups mit mindestens einer Frau im Gründungsteam steigt stetig. Um dem noch besser gerecht zu werden, trägt der Wettbewerb ab sofort – statt Gründerwettbewerb – einen geschlechtergerechten Namen. Keine Veränderungen gibt es beim erfolgreichen Podcast FE.MALE FOUNDERS, der im Mai mit neuen Episoden zurückkehrt. Im Fokus stehen die Geschichten von Preisträgerinnen des Wettbewerbs und Frauen in der deutschen Digitalszene.

Sonderpreis „Digitale Städte und Regionen“

Plattformbasierte regionale Marktplätze, smartes Energie- und Ressourcenmanagement, Lösungen für die digitale Bürgerbeteiligung und vernetzte Mobilität erleichtern schon jetzt das Leben und Arbeiten der Menschen in Stadt und Land. Viele dieser Innovationen haben ihren Anfang in der Start-up-Welt. Dabei hat die digitale Transformation der Städte und Regionen in Deutschland gerade erst begonnen.

Um diese Entwicklung zu unterstützen, vergibt das BMWi in der Sommer-Runde des „Gründungswettbewerb – Digitale Innovationen“ einen Sonderpreis für das beste Konzept einer Unternehmensgründung zu digitalen Produkten oder Dienstleistungen für smarte Städte, Gemeinden und Regionen. Am Gründungswettbewerb nehmen überdurchschnittlich viele Gründerinnen teil. Dieser Trend soll sich verstetigen und alle Teilnehmer:innen werden ermuntert, auch Ideen einzureichen, welche die Sichtbarkeit und Mitgestaltung von Frauen in Städten und Regionen stärken.

Themenpartner ist die BMWi-Initiative „Stadt.Land.Digital“.

Mehr Informationen unter www.stadt-land-digital.de.

 

Wie kann man teilnehmen?

Das Einreichungstool auf www.gw.digital ist ab sofort freigeschaltet. Die Ideenskizzen können bis 31. Mai um 18 Uhr hochgeladen werden. Sie sollten die Innovation und den Nutzen der Idee darstellen, auf die fachlichen und betriebswirtschaftlichen Kompetenzen der Gründer:innen eingehen sowie die Vernetzung mit potenziellen Kunden und Partnern beschreiben. Videomaterial ist auch willkommen. Eine Gründung muss noch nicht erfolgt sein.

In der ersten Phase des Wettbewerbs erhalten alle Einreichenden eine SWOT-Analyse als Feedback. Die besten 50 Teilnehmenden haben in der zweiten Phase vom 30. Juli bis 31. August um 18 Uhr die Chance, ihre Beiträge nach dem Feedback zu überarbeiten und über das Einreichungsportal erneut hochzuladen.

Aus diesen Einreichungen wählt die Jury die Preisträger:innen aus. Die Auszeichnung findet im Herbst 2021 statt. Alle Teilnehmenden der zweiten Phase erhalten zudem ein schriftliches Feedback.

 


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3. Mai 2021


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