Skateanlagen gehören zu den attraktivsten Sportanlagen für Jugendliche und junge Erwachsene.

Skateanlagen gehören zu den attraktivsten Sportanlagen für Jugendliche und junge Erwachsene.

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Urbanes Skateboarding

Komplexe und DIN-konforme Anlagen für Amateure und Profis

Skateboarding wird immer beliebter und ist inzwischen sogar eine olympische Disziplin. Das schafft Bedarf, doch noch fehlt es an geeigneten Anlagen für den Spaß in der Freizeit oder für das professionelle Training. Skater, die ihren Sport ernsthaft betreiben wollen, müssen mitunter sehr weit fahren, um eine geeignete Anlage zu finden.

 

Hohe Instandhaltungskosten und mangelndes Know-how hielten viele Gemeinden in Deutschland davon ab, funktionale Anlagen zu bauen. Stattdessen entstanden, forciert durch die Inliner-Welle der 90er Jahre, Anlagen aus Einzelelementen. Viele begrüßten diese Möglichkeit, die jedoch auch ihre Schattenseiten hatte, da die zukünftigen Nutzer beim Entstehungsprozess nicht mitwirken konnten.

Heute übernehmen Bau- und Skate-Experten diese komplexen Aufgaben. Sie planen nicht nur die Anlagen, sie entwickeln auch neue Technologien. Deshalb gibt es kaum noch Anlagen aus Einzelelementen. Neue Skateparks werden in der heutigen Zeit überwiegend komplett aus Beton gebaut und fügen sich gestalterisch in ihr Umfeld ein. Die ersten Hersteller waren Pioniere.  Sie haben den Weg geebnet und waren Ansporn für Andere.

 

Der Skatepark im Mannheimer Taylor Park bedient sich der natürlichen Höhenunterschiede: Verschiedene Banks als Auf- und Abfahrten, eine gepflasterte Gap zum Überspringen sowie eine Treppe mit Ledges und Rail greifen gestalterisch die verschiedenen Untergrundniveaus auf.

Der Skatepark im Mannheimer Taylor Park bedient sich der natürlichen Höhenunterschiede: Verschiedene Banks als Auf- und Abfahrten, eine gepflasterte Gap zum Überspringen sowie eine Treppe mit Ledges und Rail greifen gestalterisch die verschiedenen Untergrundniveaus auf.

Die Profis des X-Move-Teams

Das X-Move-Team besteht aus aktiven oder ehemaligen Skatern und plant und baut seit über fünfzehn Jahren Skateparks aus Beton. So sind dank dieses Unternehmens bereits zahlreiche äußerst attraktive Anlagen entstanden, die den Skatern Spaß machen und die außerdem architektonisch sehenswert sind. Viele X-Move-Mitarbeiter blicken auf eine 20-jährige Berufserfahrung in der Entwurfs- und Ausführungsplanung sowie in der Herstellung von Betonelementen zurück. Durch ihre langjährige Erfahrung wissen sie, dass man schon in der frühen Planungsphase großes Augenmerk auf die Einbindung der Nutzer und einen intensiven Austausch zwischen allen Beteiligten legen muss. Vertriebsleiter Themis Sideris ist der feste Ansprechpartner während der Planungsphase und fungiert auch als Moderator für die Workshops mit den Nutzern. Gemeinsam mit dem Skateboarder Jan Klühspies, der nicht nur für die zeichnerische Umsetzung zuständig, sondern auch für die Funktionalität der Entwürfe verantwortlich ist, entwickeln und betreuen sie das Projekt.

Durch seine langjährige Mitarbeit im deutschen und europäischen Normenausschuss der DIN EN 14974 für Skateparks, ist Themis Sideris mit den normativen Vorgaben für Skateparks, die überwiegend für die Nutzung im öffentlichen Raum entstehen, bestens vertraut. Als Skate-Sachverständiger kann er zudem Zustandsbewertungen von älteren Skateanlagen vornehmen und etwaige Vorschläge bei Sanierungsbedarf oder für einen Um- oder Ausbau der Anlagen ausarbeiten.

Im weiteren Projektverlauf übernimmt Geschäftsführer Andreas Bast, selbst aktiver Skateboarder und Vorsitzender im dafür zuständigen europäischen Normen-Komitee, die betriebsinterne Leitung. Er ist nicht nur Ansprechpartner für Bauherren und Architekten während der Bauausführung. Als technischer Leiter koordiniert er zudem den Produktionsprozess und arbeitet den Ingenieuren Jürgen Sommer und Andreas Scheider zu. Scheiders aktive Skateboard-Erfahrung erweist sich während der Ausführungsplanung als zusätzlicher Vorteil.

 

Durch die in Anthrazit durchgefärbten Ledges und den dünnwandigen Curbs an den Street-Combi-Elementen erhält die Anlage eine besondere individuelle Note.

Durch die in Anthrazit durchgefärbten Ledges und den dünnwandigen Curbs an den Street-Combi-Elementen erhält die Anlage eine besondere individuelle Note.

Erfahrene Skater steuern ihre Kenntnisse bei

In der Produktion wirken ebenfalls erfahrene Skater mit, sei es in der Herstellung der Betonelemente im Werk oder auch für Ortbetonarbeiten auf der Baustelle. Dabei ist dem Unternehmen eine technisch und wirtschaftlich optimierte Bauweise wichtig, ob in Ort- und/oder Spritzbeton, oder eine Bauweise mit Betonfertigteilen, oder eine Kombination aus all diesen Technologien. Unabhängig von der Produktionsweise werden alle Elemente und Fahrflächen in einem hochwertigen Beton entsprechend der Festigkeitsklasse C35/45 hergestellt, so wie es die DIN EN 14974 vorgibt.

Oberste Priorität haben sowohl bei der Planung als auch bei der Ausführung nicht nur Qualität und Langlebigkeit, sondern auch Nutzbarkeit und Gestaltung. Daher verwendet das Unternehmen bei der Fertigung bestimmter Skateelemente durchgefärbten Architekturbeton. Außerdem kommen die unterschiedlichsten Materialien zum Einsatz: Granit oder Cortenstahl für die Kanteneinfassungen oder Klinker für die Sockel der Leges und Curbs, zwei wichtigen Elementen beim Skaten. So erinnert ein Curb an einen Bordstein. Bei den Street-Gaps – den offenen Zwischenräumen – sorgen farbige Pflastersteine für dezente Akzente. Sie unterstützen so diskret das urbane Flair.

 

Der Skatepark in Waiblingen, der im Rahmen der Remstal Gartenschau 2019 hergestellt wurde, besteht aus einem großen Pool und einem kleinen Street-Bereich auf einer Fläche von insgesamt etwa 1.200 Quadratmetern.

Der Skatepark in Waiblingen, der im Rahmen der Remstal Gartenschau 2019 hergestellt wurde, besteht aus einem großen Pool und einem kleinen Street-Bereich auf einer Fläche von insgesamt etwa 1.200 Quadratmetern.

Die wichtigen DIN-Normen

Die Skate-Norm hat sich mit den Jahren weiterentwickelt, seit ehemalige und aktive Skater im Komitee mitarbeiten. In den vorangegangenen Normenausgaben waren hauptsächlich Anforderungen für spezifische Skateelemente, nicht aber für einen gesamten Park definiert. Dies führte in der Vergangenheit vermehrt zu unterschiedlichen Auslegungen der Norm zwischen Planer, Hersteller, Betreiber und Prüfpersonen, mitunter sogar zu Wettbewerbsverzerrungen. Um für die verschiedenen Parteien eine vernünftige Basis zu schaffen, wurde die Norm für Skateelemente komplett neu überarbeitet und in eine Norm für Skateparks umbenannt. Die EN 14974:2019 beinhaltet nicht nur allgemeinverbindliche Anforderungen für Skateelemente, sondern auch Anforderungen für Rollflächen und an die Flächen, die am Skatepark angrenzen und somit Anforderungen für einen gesamten (Skate-)Park. Die Inspektionen von Skateparks sollten zudem nur noch von nachweislich befähigten und sachkundigen Personen unter strenger Einhaltung der Norm durchgeführt werden.

 

Köln KAP 686: Diese Anlage dient als Ersatz für die Domplatte; Nachdem die Stadt Köln die bei vielen Skatern beliebte Domplatte gesperrt hat, musste Ersatz für die vielen Nutzer, die teilweise aus ganz Europa angereist waren, geschaffen werden. Die Lage der Anlage direkt am Rhein war für die Realisierung jedoch nicht so einfach, schließlich mussten durch die Ingenieure sowohl statische- als auch Auftriebsberechnungen im Vorfeld erstellt und berücksichtigt werden, da die Anlage fast in jedem Jahr unter Wasser steht, wenn der Rhein über seine Ufer tritt.

Köln KAP 686: Diese Anlage dient als Ersatz für die Domplatte; Nachdem die Stadt Köln die bei vielen Skatern beliebte Domplatte gesperrt hat, musste Ersatz für die vielen Nutzer, die teilweise aus ganz Europa angereist waren, geschaffen werden. Die Lage der Anlage direkt am Rhein war für die Realisierung jedoch nicht so einfach, schließlich mussten durch die Ingenieure sowohl statische- als auch Auftriebsberechnungen im Vorfeld erstellt und berücksichtigt werden, da die Anlage fast in jedem Jahr unter Wasser steht, wenn der Rhein über seine Ufer tritt.

 

Skate-Begriffe kurz erklärt:

  • Obstacle – Skate-Element
  • Flat – horizontale Rollfläche im Skatepark
  • Quarter– radiale Rampe
  • Bank – geneigte/schräge Rampe
  • Hip – zwei im Winkel zueinander stehende schräge und/oder radiale Rampen
  • Stairs – Treppe zum Überspringen
  • Curb / Ledge – Skate-Element zum Rutschen und/oder Gleiten (grinden)
  • Rail – erhöhtes Rohr oder Stange auf einer Rollfläche, Treppe oder auf dem Flat zum Rutschen und/oder Gleiten (grinden)
  • Manny-Pad – niedriger Tisch zum Rollen, Rutschen und/oder Gleiten (grinden)
  • London-Gap – schräge Rampe mit Stufe über die gesprungen werden muss
  • Bowl – funktionales Skate-Element mit Kombination aus mehreren in verschiedener Weise ineinander übergehenden gekrümmten Rollflächen oder anderen Elementen
  • Pool – wie bei Bowl, nur komplett geschlossenes Element
  • Rooftop – zwei rückseitig zu einander stehende schräge Rampen, geformt wie ein Hausdach.
  • Bump – Beule in der Fahrfläche zum Überrollen und Schwung holen
  • Vulcano – Kegel in der Fahrfläche zum Überrollen und Schwung holen
  • Wallride – Skate-Element, dessen Rollfläche in eine Wand übergeht
  • Extension – erhöhter Teil eines Skate-Elements mit Erweiterung der Rollfläche
  • Spine-Ramp – zwei rückseitig zu einander stehende radiale Rampen
  • Miniramp – bestehend aus zwei gegenüberliegenden radialen Rampen mit einem dazwischenliegendem Flat
  • Taco – gekrümmte, radiale Rampe, an den Enden abfallend

 

Alle Beton-Elemente in Köln sind aus der urbanen Architektur übernommen. Ein solcher Street-Plaza bietet durch seine Platzgröße und Vielseitigkeit nahezu unendliche Kombinationsmöglichkeiten für Tricks und Lines. Die Anlage, welche bereits 2008 gebaut wurde ist noch heute beliebt und bekannt bei Skatern aus ganz Deutschland.

Alle Beton-Elemente in Köln sind aus der urbanen Architektur übernommen. Ein solcher Street-Plaza bietet durch seine Platzgröße und Vielseitigkeit nahezu unendliche Kombinationsmöglichkeiten für Tricks und Lines. Die Anlage, welche bereits 2008 gebaut wurde ist noch heute beliebt und bekannt bei Skatern aus ganz Deutschland.


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