Bayerns Bauministerin Kerstin Schreyer: „35 Millionen Euro für 258 Gemeinden in Bayern“

Stärkung der Ortsmitten im ländlichen Raum

Gute Nachrichten für 258 Städte, Märkte und Gemeinden in Bayern: Über den 100 Millionen Euro schweren Sonderfonds „Innenstädte beleben“ hinaus erhalten sie in diesem Jahr rund 35 Millionen Euro Städtebauförderung.

Bauministerin Kerstin Schreyer: „Mit der Städtebauförderung bieten wir unseren Gemeinden maßgeschneiderte Förderinstrumente, damit unterstützen wir sie ihre Ortskerne zu erhalten und zu stärken. Dabei haben wir besonders die Bedürfnisse von Gemeinden im ländlichen Raum im Blick“, so Schreyer. Rund 82 Prozent der Mittel aus dem Bayerischen Städtebauförderungsprogramm kommen dem ländlichen Raum zugute, in dem mehr als die Hälfte der Bevölkerung Bayerns lebt.

 

Schreyer weiter:

„Wir unterstützen die bayerischen Städte und Gemeinden bei ihren städtebaulichen Maßnahmen tatkräftig, auf Innenentwicklung zu setzen und für die Schaffung von Wohnraum innerörtliche Flächen- und Gebäudepotenziale zu aktivieren und Konversionsflächen zu revitalisieren. Für Gemeinden, die Flächen schonen erhöhen wir den Fördersatz auf 80 Prozent. Damit honorieren wir eine umweltschonende Ortsentwicklung.“ Mit einem Anteil von rund 16 Millionen Euro für das Flächenschonen können spürbare Impulse auch in strukturschwachen Kommunen gesetzt werden. In Ergänzung zum Sonderfonds „Innenstädte beleben“, mit dem die Kommunen schnell auf die Herausforderungen durch Corona reagieren können, ist die heute bekanntgegebene Förderung für längerfristige Maßnahmen gedacht.

 

Von der Förderinitiative profitiert beispielsweise die Stadt Dinkelsbühl in Mittelfranken, die in ihrem historischen Zentrum eine ehemals als Parkplatz genutzte Fläche entsiegelt und unter Berücksichtigung von Zielen des Klimaschutzes und der Barrierefreiheit zu einer attraktiven innerstädtischen Platzanlage aufwertet.

  • Mit dem Umbau des alten Zollgebäudes zu einem Bürgerhaus schafft die Gemeinde Philipsreuth in Niederbayern ein neues soziales und kulturelles Zentrum in der Ortsmitte.
  • Der Markt Rettenbach beginnt dieses Jahr mit der Sanierung des ortsbildprägenden Baudenkmals „Fugger-Amtshaus“. Neben der Sicherung des historischen Baubestandes werden auch die Belange der Barrierefreiheit umgesetzt. Nach langem Leerstand soll hier ein attraktives Ämtergebäude mit baulicher Geschichte für die Marktgemeinde entstehen.

Eine Übersicht der Programmkommunen mit allen 258 Städten, Märkten und Gemeinden finden Sie  unter:

https: //www.stmb.bayern.de/buw/staedtebaufoerderung/foerderprogramme/index.php

Bitte beachten Sie, dass es in der Liste zwei Teile gibt: Einmal Städtebauliche Sanierungsmaßnahmen und Einzelvorhaben und einmal Städtebauliche Maßnahmen, Programmteil „Flächen schonen“.


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16. Juli 2021


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