Freistaat Bayern beschafft 19 Sonderfahrzeuge für die Wasserrettung

Einsatz bereits beim G7-Gipfel für den Katastrophenschutz

Der Freistaat Bayern investiert kräftig in den Katastrophenschutz: "Wir haben im Rahmen des Sonderinvestitionsprogramms Katastrophenschutz Bayern 2030 19 Sonderfahrzeuge für die Wasserrettung beschafft", gab Bayerns Innenminister Joachim Herrmann heute bekannt. "Rechtszeitig zum bevorstehenden G7-Gipfel auf Schloss Elmau stehen heute die ersten fünf für die Wasserwacht Bayern zur Verfügung", denn aufgrund ihrer Geländegängigkeit seien diese hierfür vor Ort bestens geeignet. Die weiteren Fahrzeuge werden im Juli an die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft in Bayern ausgeliefert. Wie Herrmann weiter erläuterte, soll das Sonderinvestitionsprogramm dazu beitragen, den Katastrophenschutz in Bayern noch schlagkräftiger zu machen und auf künftige Herausforderungen vorzubereiten. "Die 19 Fahrzeuge im Wert von fast 1,6 Millionen Euro, sind ein wichtiger Baustein unserer Investitionen in den Katastrophenschutz. Bei Hochwasser und Unwetterlagen leisten die Wasserrettungszüge Bayern einen wertvollen Beitrag für den Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger in Notlagen."

Die Fahrzeuge bilden die Führungsfahrzeuge der 19 Wasserrettungszüge Bayern. Hierbei handelt es sich um besondere Einheiten, die von den Katastrophenschutzbehörden zur Unterstützung der örtlichen Wasserrettungs­kräfte vor allem bei Hochwasser- und Starkregenlagen alarmiert werden können. Die neuen Fahrzeuge sind geländefähig und können bis zu einer gewissen Tiefe durch Wasser fahren. Sie sind insbesondere mit Allrad und Schnorchel ausgestattet, um selbst bei schwierigen Bedingungen das Einsatzgebiet zu erreichen.


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