Auf Noppensocken ins Klassenzimmer
Schule neu gedacht – neues Bodenkonzept ist Teil einer zukunftsfähigen Lernumgebung
Die Marienschule Oythe in Vechta wurde umfassend modernisiert. Ein zentrales Element ist das neue Bodenkonzept in Fluren, Klassenräumen und Gemeinschaftsbereichen. Seit September 2025 verbessert es die Lernumgebung für rund 230 Schüler und Lehrkräfte deutlich und prägt den Schulalltag sichtbar.
Ziel der Neugestaltung war eine freundliche, klare und zugleich funktionale Atmosphäre. Das Konzept kombiniert ruhige Grundtöne mit gezielten Farbimpulsen sowie textile und elastische Bodenbeläge des Herstellers Interface. So entsteht ein durchgängiges visuelles Leitsystem, das Orientierung gibt, die Akustik verbessert und gleichzeitig robuste, pflegeleichte Flächen schafft. Das Gestaltungskonzept wurde dabei über alle Etagen hinweg konsequent fortgesetzt
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf farbbasierten Markierungen: Jede Jahrgangsstufe sowie die Bereiche des Ganztagsunterrichts erhielten eine eigene Farbwelt. Die Farben Rot, Gelb, Grün und Blau strukturieren Wege, markieren Übergänge und erleichtern die Orientierung im Gebäude. Aufenthaltsbereiche und die Schulbibliothek sind in Türkis gestaltet. Klare Linien und Zonierungen im Bodenbelag führen durch das Gebäude und unterstützen die täglichen Bewegungsabläufe. Zum Einsatz kamen unter anderem Teppichfliesen der Kollektion Composure sowie LVT-Bodenbeläge wie Northern Grain in Holzoptik. Ergänzt wird das Konzept durch gezielt eingesetzte Kontraste zwischen hellen und dunkleren Farbtönen, die zusätzliche visuelle Orientierung bieten.

Die textilen Bodenbeläge reduzieren den Trittschall deutlich und verbessern die Akustik, ebenso die elastischen Beläge in den Fluren. Zusätzlich bewegen sich die Schüler im Gebäude nur mit Hausschuhen oder Noppensocken, was den Geräuschpegel senkt und zugleich zur Sauberkeit beiträgt. Dadurch lassen sich konzentrierte Lernphasen besser mit offenen, kommunikativen Situationen verbinden. Im Schulalltag spielen Pflege und Langlebigkeit eine zentrale Rolle. Spezielle Bodenbeläge, etwa in Werk- und Kunsträumen, sind besonders widerstandsfähig und pflegeleicht. Sie lassen sich einfach reinigen, sind kratzfest und behalten auch bei intensiver Nutzung ihr Erscheinungsbild. Die Räume wirken außerdem wohnlicher.
Auch Nachhaltigkeit war ein wichtiger Faktor bei der Auswahl der Materialien. Die eingesetzten Bodenbeläge bestehen zu großen Teilen aus recycelten und biobasierten Rohstoffen. Teppichfliesen können zudem rückstandslos über Rücknahmesysteme wiederverwendet oder recycelt werden. Damit fügt sich das Projekt in ein Gesamtkonzept ein, das auf langfristige Ressourcenschonung ausgelegt ist.
Mit dem neuen Bodenkonzept setzt die Marienschule Oythe ein klares Zeichen für moderne Bildungsarchitektur. Gestaltung, Funktionalität und Nachhaltigkeit greifen ineinander und schaffen eine Lernumgebung, die Orientierung, Ruhe und Flexibilität fördert und den Schulalltag langfristig unterstützt.

Interface Deutschland GmbH
Mies van der Rohe Campus - Girmesgath 5
47803 Krefeld











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