Für mehr Innovationen in die bayerische Wirtschaft
Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär tauscht sich aus zum grenzüberschreitenden Wissens- und Technologietransfer
MÜNCHEN Hochschulen, Forschungseinrichtungen und junge Start-ups im Donauraum enger vernetzen, Automobil- und Zulieferindustrie beim Strukturwandel begleiten, neue Materialtechnologien in die Anwendung bringen – das sind nur drei Beispiele für erfolgreiche grenzüberschreitende Interreg-B-Projekte. Diese Projekte beschleunigen den Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis und stärken so Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und Wertschöpfung in Bayern und den angrenzenden Ländern.
„Ein starker Wirtschaftsstandort lebt davon, dass aus guten Ideen marktfähige Produkte werden. Genau hier setzen die Interreg-Programme an: Sie schlagen die Brücke zwischen internationaler Spitzenforschung und der Praxis vor Ort. Ob es um die Zukunft unserer Automobilzulieferer, neue High-Tech-Materialien oder den digitalen Technologietransfer geht – durch die Kooperation mit unseren europäischen Nachbarn sichern wir Bayerns Spitzenplatz im Innovationsranking. Unser Ziel ist klar: Wir wollen die gewonnenen Erkenntnisse nutzen, um die Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe langfristig zu stärken und zukunftssichere Arbeitsplätze in Bayern zu sichern.“
Tobias Gotthardt, Wirtschaftsstaatssekretär Bayern
Zu den vorgestellten Projekten gehörte
CapTTict mit Beteiligung der Technischen Hochschule Deggendorf.
- Forschung wird zu Markt: Das Projekt stärkt den Technologietransfer und die Kommerzialisierung im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie.
- Starke Netzwerke: Es verbindet gezielt Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Start-ups.
- Zukunft durch Innovation: Maßgeschneiderte Gründerprogramme und digitale Exzellenz-Plattformen treiben den Austausch voran.
Die Transformation anpacken:
- Das Projekt Drive2Transform unterstützt kleine und mittlere Unternehmen der Automobil- und Zulieferindustrie.
- Die Schwerpunkte: Im Fokus stehen der Wandel hin zu Digitalisierung, Dekarbonisierung und die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle.
- Starke Koordination: Gesteuert wird die Initiative vom erfahrenen Cluster Mobility & Logistics der TechBase Regensburg.
Das Projekt RTIT mit Beteiligung der Bayern Innovativ GmbH fördert den Transfer von Forschung und Innovation im Bereich nachhaltiger Materialtechnologien. Transnationale Wissensgemeinschaften bringen bayerische Akteure mit Partnern aus dem Donauraum zusammen und stärken so resiliente Wertschöpfungsketten.
„Innovationen entstehen heute im Austausch über Ländergrenzen hinweg. Mit Interreg schaffen wir starke europäische Netzwerke, von denen insbesondere unsere Unternehmen und Forschungseinrichtungen profitieren. So stärken wir Bayerns Innovationskraft und schaffen die Grundlage für nachhaltiges Wachstum und hochwertige Arbeitsplätze.“
Tobias Gotthardt, Wirtschaftsstaatssekretär Bayern
Mit Interreg B fördert die Europäischen Union die transnationale Zusammenarbeit in großen europäischen Räumen wie Mitteleuropa, dem Donauraum oder Nordwesteuropa. Ziel ist es, gemeinsame Herausforderungen grenzüberschreitend zu lösen und Innovation, Wettbewerbsfähigkeit sowie den wirtschaftlichen und territorialen Zusammenhalt in Europa zu stärken. Das Bayerische Wirtschaftsministerium begleitet die Projekte aktiv und unterstützt bayerische Akteure bei ihrer Beteiligung.
Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie
Prinzregentenstraße 28
80538 München











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