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Open Air Fotoausstellung „Demenz neu sehen“ - Bauzaunausstellung

06.08.2026
Biete

Landkreis Rhön-Grabfeld und Kooperationspartner setzen gemeinsames Zeichen für mehr Verständnis und gesellschaftliche Teilhabe

Mit der Open Air Fotoausstellung „Demenz neu sehen“ ist auf dem Parkplatz des Klosters Kreuzberg bis zum 17. August 2026 ein besonderer Ausstellungsort entstanden.

Sie zeigt ausgewählte Werke des Desideria Preises für Fotografie, welche den gesellschaftlichen Blick auf Demenz verändern sollen. Im Mittelpunkt stehen nicht die Erkrankung, sondern die Menschen dahinter, ihre Lebensgeschichten, ihre Beziehungen und ihre Stärke.

Eröffneten die Open Air Fotoausstellung „Demenz neu sehen“ auf dem Kreuzberg-Parkplatz (v.l.n.r.): „Natur unvergesslich“-Projektmanagerin Martina Heinrich, Teamleiter „Markt und Gesundheit“ der AOK Bayern Patrick Heusinger, Leiterin des Pflegestützpunktes Rhön-Grabfeld Sabine Wenzel-Geier, Seniorenbeauftragte der Stadt Bad Neustadt a. d. Saale Claudia Herbert, Bischofsheims Erster Bürgermeister Georg Seiffert, Landrätin Sonja Rahm, weitere stellv. Landrätin Eva Böhm, Behindertenbeauftragter des Landkreises Thomas Bruckmüller, Nordheims Erster Bürgermeister Thomas Fischer, Seniorenbeauftragte des Landkreises Karola Back, Pater Korbinian, Geschäftsführer der Franziskaner Klosterbetriebe GmbH des Klosters Kreuzbergs Christian Weghofer, Direktor der AOK-Direktion Schweinfurt Frank Dünisch, Veronika Enders von der Fachstelle für Senioren und Menschen mit Behinderung des Landkreises Rhön-Grabfeld, Oberarzt Akutneurologie Dietrich Hartmann, Sparkassen Vorstandsvorsitzender Georg Straub und Kreisrat Egon Sturm .
Eröffneten die Open Air Fotoausstellung „Demenz neu sehen“ auf dem Kreuzberg-Parkplatz (v.l.n.r.): „Natur unvergesslich“-Projektmanagerin Martina Heinrich, Teamleiter „Markt und Gesundheit“ der AOK Bayern Patrick Heusinger, Leiterin des Pflegestützpunktes Rhön-Grabfeld Sabine Wenzel-Geier, Seniorenbeauftragte der Stadt Bad Neustadt a. d. Saale Claudia Herbert, Bischofsheims Erster Bürgermeister Georg Seiffert, Landrätin Sonja Rahm, weitere stellv. Landrätin Eva Böhm, Behindertenbeauftragter des Landkreises Thomas Bruckmüller, Nordheims Erster Bürgermeister Thomas Fischer, Seniorenbeauftragte des Landkreises Karola Back, Pater Korbinian, Geschäftsführer der Franziskaner Klosterbetriebe GmbH des Klosters Kreuzbergs Christian Weghofer, Direktor der AOK-Direktion Schweinfurt Frank Dünisch, Veronika Enders von der Fachstelle für Senioren und Menschen mit Behinderung des Landkreises Rhön-Grabfeld, Oberarzt Akutneurologie Dietrich Hartmann, Sparkassen Vorstandsvorsitzender Georg Straub und Kreisrat Egon Sturm . Bild: Doris Bruckmüller

Ein sichtbares Zeichen für mehr Wertschätzung zum Thema Demenz

Das Amt für Senioren und Menschen mit Behinderung im Landkreis Rhön-Grabfeld eröffnet eine Ausstellung, die einen wertschätzenden Umgang mit Demenz fördert. Dank der Kooperation mit AOK Bayern und Sparkassenverband Bayern können bayerische Kommunen die Ausstellung kostenfrei zur Aufklärung und Entstigmatisierung ausleihen.

Zur Eröffnung begrüßte Landrätin Sonja Rahm Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Institutionen sowie zahlreiche Gäste. In ihrem Grußwort hob sie die Bedeutung der engen Zusammenarbeit aller Projektpartner hervor:

„Demenz geht uns alle an. Umso wichtiger ist es, dass wir als Landkreis gemeinsam mit starken Partnern Verantwortung übernehmen und Räume schaffen, die informieren, sensibilisieren und Begegnungen ermöglichen. Mein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten, die mit ihrem Engagement dazu beitragen, Menschen mit Demenz die Aufmerksamkeit und Wertschätzung entgegenzubringen, die sie verdienen.“

Auch die Kooperationspartner unterstrichen den Wert der Ausstellung. Der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Bad Neustadt würdigte insbesondere den Standort am Kreuzberg. Dieser Ort ist ideal für das Thema Demenz. Hier kommen viele Menschen zusammen. Das Thema soll so sichtbar werden. Es soll kein Tabu mehr sein. Frank Dünisch ist der Direktor der AOK-Direktion Schweinfurt. Er betont, wie wichtig diese Aufklärung ist. Bilder können oft mehr zeigen als Worte. Sie schaffen einen emotionalen Zugang. Das ist wichtig, weil das Thema viele Menschen betrifft.

Die insgesamt 24 Schwarzweiß und Farbfotografien werden auf 15 großformatigen Textilbannern präsentiert, die an Bauzäunen befestigt sind. Ergänzende Texte erzählen die Geschichten hinter den Bildern. Über QR-Codes können Besucherinnen und Besucher zudem Hörgeschichten abrufen und so noch tiefer in die Lebenswelt von Menschen mit Demenz eintauchen.

Mit der bewussten Platzierung im öffentlichen Raum schafft die Ausstellung einen niederschwelligen Zugang zu einem Thema, das viele Familien betrifft. Sie regt zum Nachdenken an, baut Berührungsängste ab und fördert den gesellschaftlichen Dialog. Ziel ist es, das Bewusstsein für Demenz zu stärken und ein respektvolles Miteinander zu fördern.

Die Ausstellung „Demenz neu sehen“ wurde 2025 mit dem zweiten Platz des Anti Stigma Award von Alzheimer Europe ausgezeichnet. Mit dem Preis werden europaweit Projekte gewürdigt, die einen herausragenden Beitrag zur Entstigmatisierung von Menschen mit Demenz leisten und ihre Sichtbarkeit in der Gesellschaft stärken.

Bild: Doris Bruckmüller

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97616 Bad Neustadt a. d. Saale

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