Tempo 30 – Vorteile, Durchsetzung und Reformbedarf
19.05.2026Neue Broschüre zeigt Vorteile auf
Mit Tempolimit 30 setzt die Fußgängerlobby FUSS e.V. auf „besseren Verkehr für Städte und Dörfer“ – so im Titel ihrer neuen Broschüre. Die Fußgängerlobbyisten zeigen mit Erfahrungen und Statistiken aus ganz Europa, wie durch 30 statt 50 die Sicherheit wächst, Lärm und Abgase nachlassen, aber Autofahrer kaum Zeitverluste erleiden.

Beispiele in der Broschüren erläutern, wie in unseren Nachbarländern viele Städte ganz oder fast ganz auf 30 umgestellt haben. Dagegen sieht der FUSS e.V. Deutschland noch auf dem Bleifuß: 50 ist nach wie vor die vom Bund verordnete Regel, 30 nur möglich in einem Wust von bürokratischen Ausnahmen.
Davon zählt die Broschüre insgesamt 27 auf und erläutert detailliert, wo Tempo-Dämpfung rechtlich möglich ist: in Zonen oder auf kurzen Strecken, mal tagsüber, mal nachts und mal rund um die Uhr, in Fahrradstraßen oder Geschäftsvierteln.
Damit will der FUSS e.V. Verkehrsbehörden, Politik und Zivilgesellschaft ermuntern, auf Straßen mehr Lebensqualität, Sicherheit und gerechtere Verkehrsverhältnisse zu schaffen.
Die Broschüre zeigt, was heute möglich ist. Und sie plädiert dafür, dass alles viel effizienter und unbürokratischer laufen könnte, wenn 30 in Stadt und Dorf zur Regel wird – aber auch Tempo 50 weiter möglich ist, wo es Sicherheit und Gesundheit nicht beeinträchtigt.
Die 42-seitige Broschüre steht kostenfrei
unter dem folgenden Link zum download bereit.
Standort
FUSS e.V.Fußgängerschutzverein und Fachverband Fußverkehr Deutschland - Exerzierstr. 20
13357 Berlin
Mehr Informationen
Download Broschüre Tempo 30










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