Hitzeschutz als Pflichtaufgabe
Klima-Bündnis fordert: Klimaanpassung muss gesetzlich verankert werden
Deutschland erlebte im Sommer 2026 erneut Hitzewellen mit Temperaturen von weit über 30 Grad. Die Anpassung
an die Folgen der Klimakrise erfolgt vor Ort, doch Kommunen können diese Aufgabe nicht alleine bewältigen. Das Klima-Bündnis fordert deshalb, Klimaschutz und Klimaanpassung als kommunale Pflichtaufgaben zu verankern.
Die Hitze gefährdet insbesondere ältere Menschen, Vorerkrankte, Schwangere und Kinder, belastet Infrastruktur, Wirtschaft und
Lebensqualität. Kommunen schaffen Schatten, Trinkbrunnen, kühle Orte und Hitzeaktionspläne und müssen Schulen, Kitas, Pflegeeinrichtungen und den Nahverkehr anpassen.
Da Klimaschutz und Klimaanpassung bislang freiwillige Aufgaben sind, scheitert es oft an fehlenden Mitteln. Mit einer Gemeinschaftsaufgabe nach Artikel 91a des Grundgesetzes könnten Bund und Länder einen verlässlichen Finanz- und Rechtsrahmen schaffen.
„In der Klimaanpassung sind Kommunen zentrale Akteure. Bund und Länder müssen dringend handeln und Klimaschutz und Klimaanpassung auf kommunaler Ebene rechtlich und finanziell verlässlich verankern. Die langfristig effektivste Anpassung ist die Reduktion der Emissionen.“
Andreas Wolter
Vorstandsvorsitzender des Klima-Bündnisses
Klima-Bündnis
Eschborner Landstraße 42 – 50
60489 Frankfurt am Main











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