Jetzt gehts den Schlaglöchern an den Kragen
Stadt Bonn investiert in den Straßenerhalt
Oberbürgermeister Guido Déus hat eine deutliche Intensivierung der Schlaglochbeseitigung in den Straßen in Bonn veranlasst. Zudem hat er das Tiefbauamt beauftragt, ein umfassendes Programm für grundhafte Straßensanierungen zu entwickeln. Ziel ist es, Fahrbahnschäden schneller zu beheben und gleichzeitig langfristig die Qualität des Bonner Straßennetzes nachhaltig zu verbessern.
Wie jedes Jahr treten nach dem Winter vermehrt Schlaglöcher in den Straßen auf. Ursache sind die Frost-Tau-Wechsel, bei denen Wasser in den Straßenbelag eindringt, gefriert und wieder auftaut. Diese Belastungen führen besonders bei älteren Straßen oder vorhandenen Rissen zu strukturellen Schäden.
Viele Straßenschäden nach dem harten Winter
Während der Frostperiode 2025/2026 rechnet das Tiefbauamt damit, rund 700 Schlaglöcher im Stadtgebiet reparieren zu müssen, die so groß sind, dass sie zu einer unmittelbaren Verkehrsgefährdung führen könnten. Zur Sicherstellung der Verkehrssicherheit werden dabei häufig zunächst provisorische Reparaturen mit Kaltasphalt umgesetzt. Um die Schlaglochbeseitigung kurzfristig zu beschleunigen, werden ab sofort neben den städtischen Kolonnen zusätzliche Teams von Jahresvertragsfirmen auf Abruf eingesetzt. Diese sollen flexibel unterstützen, um Schäden schneller beheben zu können.
Parallel arbeitet das Tiefbauamt – ebenfalls auf Initiative des Oberbürgermeisters – an einem Programm für grundhafte Sanierungen. Dabei wird nicht nur die Asphaltdecke erneuert, sondern je nach Zustand der gesamte Straßenoberbau ersetzt. Das Land fördert solche Maßnahmen auf verkehrswichtigen Straßen. Erste Projekte, darunter in der Bertha-Lungstras-Straße und der Straße Im Wingert, werden bereits im Jahr 2026 umgesetzt.
Das Tiefbauamt der Stadt Bonn ist verantwortlich für die Unterhaltung und Verkehrssicherung von 2.240 Straßen mit einer Gesamtlänge von rund 1.300 Kilometern. Für das Jahr 2026 stehen rund 2,1 Millionen Euro für großflächige Deckensanierungen sowie etwa 800.000 Euro für die Beseitigung kleinerer Schäden bereit.
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