Neubau besticht in Farb- und Materialkontrast
In Essen ist ein selbstbestimmtes und gleichzeitig betreutes Wohnen in Gemeinschaften möglich
Eröffnet wurde das Wohngemeinschaftshaus „Op dem Berge“ 2020. Projektentwickler und Bauherr ist die FM1 Essen-Bochold GmbH, betrieben von der FAK Freie Kranken- und Altenpflege. Das Zentrum ist zugleich Standort des ambulanten Pflegedienstes. Insgesamt 24 Menschen wohnen dort, jeweils zwölf bilden eine der beiden Wohngemeinschaften.
Konzipiert wurden die Wohnungen für jedes Alter mit mindestens Pflegegrad 2, die nicht mehr alleine zuhause leben können oder wollen. In „Op dem Berge“ leben sie mitten in der Stadt.
Vom zweigeschossigen, weißverputzten Hauptgebäude hebt sich der eingeschossige Anbau mit seiner eichenbraunen Fassade aus WPC-Profilen ab – und erzeugt einen attraktiven Material- und Farbkontrast. „Wir wünschten uns hier eine schöne Holz-Optik, wollten aber gleichzeitig die materialtypischen Nachteile von Holz vermeiden“, erläutert Christian Penzkofer, Geschäftsführer der Bauherrengesellschaft. Langlebigkeit und Witterungsbeständigkeit sowie geringe Wartungs- und Pflegeintensität standen im Vordergrund.

Schön wie Holz – aber langlebiger und weniger pflegeintensiv
Mit diesen Vorgaben wandte sich Penzkofer an den Gladbecker Fachbetrieb Pluta + Lippek, den das mit der Planung der Wohnanlage beauftragte Essener Architekturbüro KenChiku empfohlen hatte. „Der Bauherr wollte eine Fassade aus pflegeleichtem Holzverbundwerkstoff“, erzählt Josef Lippek, Geschäftsführer der Pluta + Lippek Dachtechnik. „Wir haben dieses Material in der Vergangenheit überwiegend auf Terrassen, aber vereinzelt bereits auch an Fassaden verarbeitet. Und jedes Mal machten wir stets positive Erfahrungen mit den WPC-Produkten von Naturinform“, so Lippek.
Bei dem eingeschossigen Anbau wählten die Architekten die Konstruktion einer vorgehängten, hinterlüfteten Fassade (VHF). Die Funktionen Witterungsschutz und Wärmedämmung sind konstruktiv voneinander getrennt – eine Bauart, die bauphysikalisch als zuverlässig und nachhaltig gilt. Grundsätzlich kann diese Fassadenkonstruktion bei allen Gebäudehöhen und Nutzungen sowie bei allen Dämmstoffdicken eingesetzt werden. Ihre konstruktiven Komponenten sind bei der Wohnanlage in Essen eine Aluminium-Unterkonstruktion aus Wandhaltern und Tragprofilen, eine 18 Zentimeter starke Mineralwolldämmung, ein Hinterlüftungsraum von 3 Zentimetern sowie die Fassadenprofile aus WPC von Naturinform „Die Gestaltende“, die auf Alu-Profilen befestigt wurden. Ein wesentliches Funktionsmerkmal der Unterkonstruktion ist die Ausbildung von Fest- und Gleitpunkten: Während die Festpunkte die Konstruktionslasten und die anteiligen Kräfte aus Windsog und -druck übernehmen, haben die Gleitpunkte die Aufgabe, Windsog- und Winddruckkräfte abzutragen.
Christian Penzkofer ist mit seiner Entscheidung sehr zufrieden. „Das Ergebnis sieht sehr gut aus und das Material hält, was es verspricht“, so der Bauherr.

Weitere Informationen:
NATURinFORM ist auf der GaLaBau Nürnberg vom 11. bis 14. September 2024 in Halle 4A mit einem Stand vertreten.
Die Standnummer ist die 405.

NaturinForm GmbH
Flurstraße 7
96257 Redwitz a.d. Rodach











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