Rosenheimer Feuerwehr erhält Löschroboter
Der 300.000 Euro teure Löschroboter wurde von der Rosenheimer Firma Diebald Lackierungen gespendet.
Rosenheim. Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Rosenheim hat nun einen Löschroboter. Der Magirus Aircore TAF 35 kommt primär in unzugänglichen, gefährlichen oder extrem verrauchten Bereichen wie Hallen, Tiefgaragen oder Tunneln zum Einsatz, um Brände zu bekämpfen, zu kühlen und Schadstoffe zu binden.
„Es ist nicht selbstverständlich, dass ein Unternehmen in die Sicherheit der Allgemeinheit investiert. Dafür ein ganz großes Dankeschön“.
Abuzar Erdogan
Oberbürgermeister Stadt Rosenheim
Auf dem Roboter mit Raupenfahrgestell ist eine Turbine montiert, die in die Höhe gehoben und nach allen Richtungen geneigt werden kann. In der Turbine wird Wasser zu einem feinen Nebel zerstäubt und dann mit einem Propeller verteilt. Dem Feuer wird dadurch sehr schnell die Hitze entzogen, sodass die Temperatur am Brandort sinkt. Das Fahrzeug wird ferngesteuert, es kann deshalb gefahrlos für Feuerwehrleute in brennenden oder verrauchten Hallen oder Tiefgaragen eingesetzt werden.
Mit der Turbine können auch verrauchte Räume schnell entlüftet werden, bis zu 60.000 Kubikmeter frische Luft pro Stunde kann das Gerät in den Brandort blasen. Der Löschroboter ist auf der Rosenheimer Hauptfeuerwache stationiert und wird auf einem Anhänger an die Einsatzstelle gebracht.











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