Ab einer CO2-Konzentration von 1.000 ppm empfiehlt das Bundesumweltamt, Klassenzimmer zu lüften. Dies geschieht in der Regel durch Stoßlüften. Das bringt drei Nachteile mit sich: Die Luft-Wechselrate ist unkontrolliert und nicht immer ausreichend, im Winter frieren insbesondere die am Fenster sitzenden Kinder, und die Energieeffizienz fällt häufig ungünstig aus. Im Zuge der Pandemie wurden meist Luftfiltergeräte eingesetzt. Diese reduzieren über HEPA-Filter zwar die Virenlast, senken aber durch den fehlenden Frischluftanteil die CO2-Konzentration in Klassenräumen nicht.

Deshalb geht das Unternehmen Weiss Technik GmbH mit seinem Lüftungssystem Vindur LayVent einen neuen Weg und verbindet die Vorteile des Schichtlüftungsprinzips mit 100 Prozent Frischluftzufuhr. Das garantiert eine lerngerecht niedrige CO2-Konzentration bei gleichzeitig reduziertem Infektionsrisiko.

Bei der Schichtlüftung wird die Frischluft bodennah impulsarm in den Klassenraum eingeblasen. Diese Luft steigt durch den thermischen Auftrieb der Körperwärme an den Schülern ohne Verwirbelung oder Querverdriftung nach oben. Dabei transportiert sie ausgeatmete Luft inklusive luftgetragener Aerosole, Partikel und Viren mit in Richtung Decke. Dort saugt das Lüftungsgerät die Luft ab und leitet sie nach draußen. Dieses Verfahren hält den CO2-Anteil konstant unter 1.000 ppm. Dabei wird auch das Infektionsrisiko deutlich reduziert. Dank der Frischluftzufuhr kommt das Vindur LayVent ohne teure Schwebstofffilter aus.

Das System ist für Räume mit einer Größe von 40 bis 60 Quadratmetern ausgelegt. Sind keine Schüler im Raum, schaltet es in den Stand-by-Modus. Auf die kalte Winterluft ist das Gerät durch eine integrierte Einheit zur Wärmerückführung vorbereitet.

 

Schematische Darstellung, wie das Schichtlüftungsgerät Vindur LayVent funktioniert
Schematische Darstellung, wie das Schichtlüftungsgerät Vindur LayVent funktioniert

Weiss Technik GmbH

Greizer Straße 41-49

35447 Reiskirchen

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