Kultusministerin Theresa Schopper:

„Die Arbeit mit Kindern ist sinnstiftend und zählt zu den schönsten Tätigkeiten überhaupt. Ich bin überzeugt, dass wir für die Arbeit in der frühkindlichen Bildung begeistern können.“

 

Staatssekretär Volker Schebesta MdL:

„Der Erzieherinnen- und Erzieherberuf ist absolut attraktiv – dafür werben wir. Von unserer Kampagne versprechen wir uns einen Beitrag für mehr qualifiziertes Personal für unsere Kitas.“

 

„Wir brauchen noch mehr gut qualifiziertes Personal in unseren Kitas, um den steigenden Betreuungsbedarf zudecken und den pädagogischen Fachkräften bessere Arbeitsbedingungen bieten zu können“, sagt Staatssekretär Volker Schebesta MdL. „Deshalb wollen wir zeigen, dass der Beruf als Erzieherin oder Erzieher absolut attraktiv ist. Dafür werben wir.“ Er ergänzt: „Um die angespannte Lage in den Kindertageseinrichtungen besser in den Griff zu bekommen, haben wir bereits vieles auf den Weg gebracht. Am deutlichsten zeigt sich dies bei den Ausbildungskapazitäten. Die Zahl der Erzieherinnen und Erzieher in Ausbildung hat sich gegenüber dem Jahr 2008/2009 nahezu verdoppelt. Von unserer Kampagne versprechen wir uns aber einen Beitrag für noch mehr qualifiziertes Personal für unsere Kitas.“

 

Kampagne im Rahmen des Pakts für gute Bildung und Betreuung

Ausschlaggebend für die Kampagne ist auch, dass immer weniger junge Menschen nach dem Schulabschluss eine Ausbildung beginnen. Mit der Werbekampagne „Mehr bekommst du nirgendwo!“ geht das Kultusministerium gegen diesen Trend an. Gemeinsam mit der Werbeagentur „von morgen“ aus Köln sowie dem Redaktionsbüro „R.OT“ aus Stuttgart hat es die Kampagne im Rahmen des Pakts für gute Bildung und Betreuung entwickelt. Sie soll multimedial mit analogen und digitalen Elementenauf verschiedenen Kanälen die entsprechenden Zielgruppen erreichen. Von Plakaten und Postkartenaktionen bis hin zu Youtube-Videos und einer zentralen Info-Website sollen verschiedene Zielgruppen angesprochen werden: Schulabgängerinnen und Schulabgänger in der Berufsorientierungsphase, Studienabbrecherinnen und Studienabbrecher, aber auch ältere Personen, die sich neu orientieren möchten. Außerdem gesucht: Leute, die bisher als Zusatzkräfte in Kindertageseinrichtungen arbeiten und nicht zuletzt Träger von Kindertageseinrichtungen,die die vergüteten Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen.

 

Das Credo: Kinder auf ihren Entwicklungsschritten zu begleiten ist eine Bereicherung. Die Kampagne transportiert via Videoclips Geschichten von frisch gestarteten Auszubildenden, Quereinsteigerinnen und Quereinsteigern sowie erfahrenen Erzieherinnen und Erziehern. Kultusministerin Theresa Schopper sagt zu der Kampagne: „Die Arbeit mit Kindern ist sinnstiftend und zählt zu den schönsten Tätigkeiten überhaupt. Ich verspreche mir von der Kampagne, Menschen für Berufe in der frühkindlichen Bildung zu begeistern und auf diese Weise mehr gut qualifiziertes Personal für unsere Kitas zu gewinnen.“

 

Weitere Informationen

Studien belegen für Baden-Württemberg einen Mangel an Kita-Plätzen, die Bertelsmann Stiftung geht im jüngsten Ländermonitor von 57.600 aus. Um die Betreuungslücke zu schließen und den bundesgesetzlichen Betreuungsanspruch voll zu realisieren, müssten demnach in Baden-Württemberg bis zu 16.800 zusätzliche Fachkräfte eingestellt werden.

Das Land investiert im Pakt für gute Bildung und Betreuung seit dem Jahr 2019 schrittweise bis zum Endausbau im Jahr 2024 bis zu 80 Millionen Euro jährlich. Bestandteil des Pakts für gute Bildung und Betreuung ist eine Offensive für gut ausgebildete Fachkräfte, wozu auch die aktuelle Werbekampagne gehört.

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Website zur Kampagne:
www.erzieher-in-bw.de.

 

Symbolbild zum Thema Lesen was Kommunen bewegt.

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Kommunal, genau das ist unser Thema. Lesen, was Kommunen bewegt – unser Slogan. Auf dieser Seite informieren wir die öffentliche Verwaltung im gesamten deutschsprachigen Raum über aktuelle und interessante Themen im kommunalen Bereich. Die Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg und Bayern erhalten zusätzlich vierteljährlich das Kommunalmagazin. An nahezu alle Kommunen dieser beiden Bundesländer wird die Printausgabe versendet.

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