Zwölf weitere Kommunen für Fuß- und Radverkehr gewürdigt
44 Städte und Landkreise gehen voran
Verkehrsminister Winfried Hermann und Bürgermeister a.D. Günter Riemer würdigen zwölf weitere Kommunen, für ihre Leistungen in der Fuß- und Radverkehrsförderung vor Ort. Damit haben 44 Kommunen Baden-Württembergs die Qualitätsstufe der kommunalen Arbeitsgemeinschaft zur Förderung des Fuß- und Radverkehrs erreicht.
Feierliche Übergabe der Urkunden beim RadKONGRESS
Heidelberg, 10.10.2025 - Zwölf weitere Mitgliedskommunen der AGFK-BW e. V. (Arbeitsgemeinschaft Fahrrad- und Fußverkehrsfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg) sind für ihre Qualität im Fuß- und Radverkehr gewürdigt worden. Bei der feierlichen Zeremonie am Rande des RadKONGRESS in Heidelberg überreichten Verkehrsminister Winfried Hermann und Vorstandsvorsitzender Günter Riemer die Urkunden an Vertreterinnen und Vertreter der Mitgliedskommunen.
Unterstützung für Kommunen auf dem Weg zu besserer Mobilität
Der Ist-Zustand für den Fuß- und Radverkehrs in der Kommune wurde durch ein Fachbüro begutachtet und beurteilt. Die Kommunen wissen nun, in welchen Bereichen sie bereits sehr gut abschneiden – und auch, wo sie die Bedingungen für den Fuß- und Radverkehr verbessern können. Für die nächsten anstehenden Schritte können die Städte und Gemeinden in den kommenden Jahren auf die fachkundige Unterstützung und Begleitung des Vereins zurückgreifen. Davon profitieren alle AGFK-Mitgliedskommunen. Nachdem im Jahr 2024 erstmals 32 Mitgliedskommunen die Qualitätsstufe erreichten, wurden nun zwölf weitere Kommunen für ihre Erfolge belohnt.
Stimmen aus der Politik und dem Verband
"Mit der Qualitätsstufe würdigt die AGFK das Engagement der Kommunen, die konsequent in sichere, komfortable und attraktive Bedingungen für den Fuß- und Radverkehr investieren. Die Bandbreite der ausgezeichneten Kommunen reicht von kleineren Städten zu Landkreisen. Auch in bewegten Zeiten bleibt klar: Die AGFK ist eine starke Partnerin für Kommunen, die Mobilität neu denken – und heute schon gestalten.“
Günter Riemer, Vorstandsvorsitzender der AGFK-BW
„Die ausgezeichneten Kommunen zeigen, wie eine sichere, attraktive und klimafreundliche Infrastruktur für Fuß- und Radverkehr gelingt. Das sind Vorzeigemodelle für die Stadt wie für auf dem Land. Mit der Vision 2030 setzt die AGFK Maßstäbe für eine nachhaltige Mobilitätskultur. So wird die Lebensqualität verbessert und ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Es ist mir eine Freude, diese Auszeichnung bereits zum zweiten Mal zu überreichen.“
Winfried Hermann, Minister für Verkehr des Landes Baden-Württemberg
Qualitätsstufe als Meilenstein nachhaltiger Mobilität
Die AGFK-BW sieht in der Qualitätsstufe einen Meilenstein auf dem Weg zu mehr nachhaltiger Mobilität. Im Rahmen der Erhebung werden beispielsweise die Querungsstellen für den Fußverkehr, Schulwegpläne oder das Vorhandensein eines Radverkehrskonzepts abgefragt. Auch wird die aktive Mitarbeit in der AGFK bewertet. Zum Erreichen der Qualitätsstufe werden nach der Qualitätsstufenermittlung und im Rahmen des Unterstützungspakets Ressourcen in den Kommunen aktiviert und verstärkt. Die Kommunen sollen in unterschiedlicher Weise aktiviert werden, damit die Veränderungen schnell in der Fläche wirksam werden.
Guter Fuß- und Radverkehr als gesellschaftlicher Standard
Mit der Vergabe der Qualitätsstufe an zwölf weitere Kommunen wird deutlich: Der gute Fuß- und Radverkehr für alle ist im Zentrum der Gesellschaft verankert und die AGFK-Kommunen gestalten ihre Infrastruktur so, dass sie Menschen aller Altersgruppen und mit unterschiedlichen Bedürfnissen ein sicheres und attraktives Fortbewegen zu Fuß oder mit dem Fahrrad ermöglichen.
Tabelle der im Jahr 2025 ausgezeichneten Kommunen und Landkreise mit der dazugehörigen Homepage
AGFK-BW e. V.
Rosensteinstraße 37B
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Telefon 1: +49 711 239 91-0,
Telefon 2: +49 711 23991-1211
Email: info@agfk-bw.de
Webseite: https://www.agfk-bw.de/











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