Ein Solargründach in Berlin-Spandau: Die Kombination von Gründach und PV-Anlage erhöht die Lebensdauer von Flachdächern.

Ein Solargründach in Berlin-Spandau: Die Kombination von Gründach und PV-Anlage erhöht die Lebensdauer von Flachdächern.

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Gründach oder Solar-Dach?

Beides ist möglich und von Vorteil

Gründächer erhöhen die energetische, wirtschaftliche und ökologische Funktionalität des Gebäudes und tragen zur Aufenthaltsqualität am und im Gebäude bei. Besonders in Bezug auf ihr Regenwasser-Management sind begrünte Gebäude ein wichtiger Bestandteil der Bauwelt, da sie die Umweltauswirkungen des Gebäudes auf die Umgebung minimieren. Gleichzeitig bieten Dachflächen Raum für den Ausbau der erneuerbaren Energien.

PV-Anlagen für die Stromerzeugung sind für viele Investoren wirtschaftlich interessant. Dachbegrünungen lassen sich inzwischen hervorragend mit Photovoltaikanlagen kombinieren. Die Verknüpfung der beiden Systeme, wie beispielsweise das Optigrün-Solargründach, birgt zahlreiche Vorteile, die wissenschaftlich untersucht und belegt wurden.

 

System-Symbiose für nachhaltige Städte

Das Optigrün-Solargründach bietet die positiven Effekte beider Systeme. Solargründächer werden so geplant, dass die Funktionen der beiden Systemkomponenten nicht beeinträchtigt werden. Für eine gesunde Entwicklung der Vegetation werden Montagehöhe und Abstand zwischen PV-Modulen so gewählt, dass genügend Licht den Boden erreicht. Gleichzeitig kann eine Verschattung der PV-Module durch die Pflanzen verhindert werden, indem das Substrat sehr flach gehalten und mit bodendeckender, pflegeleichter Extensiv-Begrünung bepflanzt wird.

Durch den Schatten der PV-Module bleibt die Bodenfeuchtigkeit des Substrats länger erhalten. Deshalb können auch weniger trockenresistente Pflanzen auf dem Gründach wachsen. Diese Veränderung des Mikroklimas auf Gründächern durch PV-Anlagen konnte in zahlreichen Studien nachgewiesen werden.

Begrünte Dächer schaffen einen gewissen Ausgleich für den Verlust grüner Flächen, der durch Bebauungen verursacht wird.

Begrünte Dächer schaffen einen gewissen Ausgleich für den Verlust grüner Flächen, der durch Bebauungen verursacht wird.

Technische Vorteile von Solar-Gründächern

Das kühlere Mikroklima hat eine positive Einwirkung auf die PV-Anlage. Da die PV-Module im Sommer eine Temperatur von bis zu 90 Grad erreichen können, kann sich die Nennleistung bis zu 25 Prozent mindern. Denn mit jedem erhöhten Grad der Temperatur liefern Solarzellen aus kristallinem Silizium im Durchschnitt etwa 0,5 Prozent weniger Strom. Mit dem Effekt der Verdunstungskühlung der Pflanzen wird das Aufheizen der PV-Module gemindert und der Stromverlust reduziert. Studien haben gezeigt, dass bei ausreichender Wasserverfügbarkeit selbst Sedum-Arten einen erheblichen Beitrag zur Verdunstung leisten können.

Die Kombination von Gründach und PV-Anlage erhöht die Lebensdauer von Flachdächern, da die Befestigung allein durch die Auflast des Gründachaufbaus erfolgt. Das Gewicht der Anlage verteilt sich und nichts dringt durch die Dachabdichtung. Einen effektiven Ansatz bieten auflastgehaltene Systeme in Kombination mit Dachbegrünungen wie das Optigrün-Solargründach, bei denen die PV-Modulstützen in das Gründach integriert sind.

Die Lagesicherung gegen Windsog wird durch die Auflast des Substrates und der Vegetation nachweislich sichergestellt. In der Praxis haben sich durchdringungsfreie Elemente zur Lagesicherung von Modulstützen auf Flachdächern bereits vielfach bewährt.


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