Am Wissenschafts- und Technologiepark "Obere Viehweide" in Tübingen haben die Bauarbeiten für den ersten Cyber-Valley-Neubau auf dem Campus der Universität Tübingen begonnen.

Am Wissenschafts- und Technologiepark "Obere Viehweide" in Tübingen haben die Bauarbeiten für den ersten Cyber-Valley-Neubau auf dem Campus der Universität Tübingen begonnen.

Cyber Valley auf 7000 Quadratmetern in Tübingen

Bauarbeiten haben begonnen

Im Januar begannen auf dem Campus der Universität Tübingen die Arbeiten am ersten Cyber-Valley-Gebäude. Das Cyber Valley in Tübingen gilt als Europas größtes Forschungskonsortium in den Bereichen Informatik, künstliche Intelligenz und Robotik und basiert auf einer Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie. Bisher nutzte das Konsortium für seine Arbeit die bestehende Infrastruktur der Universität Tübingen. Das wird sich ab Ende 2024 ändern. Dann gibt es auf rund 7.000 Quadratmetern Büros, Labore, Hörsäle, Seminarräume und einen Konferenzbereich.

Das Land Baden-Württemberg investiert rund 55,8 Millionen Euro in den Neubau. Zwei weitere Cyber-Valley-Gebäude – Cyber Valley II und IIII – werden folgen.

Das kompakte Gebäude wird mit einigen innovativen Überraschungen punkten. Große befahrbare Versuchslabore sollen ebenerdig angeordnet sein. Hier können autonomes Fahren erforscht und Experimente mit Drohnen und Robotern durchgeführt werden. Die zentrale Atriumhalle soll für Forscher und die Öffentlichkeit gleichermaßen nutzbar sein.

Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz haben beim neuen Campus Cyber Valley einen hohen Stellenwert. Der Betrieb soll möglichst klimaneutral erfolgen. Eine hohe Energieeffizienz und die umfangreiche Nutzung erneuerbarer Energie sind wichtige Merkmale des Neubaus Cyber Valley I. So weit wie möglich soll der Neubau deshalb in moderner Holzbauweise realisiert werden.

Finanzminister Dr. Danyal Bayaz sagte zum Baubeginn: „Wir schaffen ein innovatives Gebäude, in dem innovative Ideen entwickelt werden. Spitzenforschung gehört zur DNA unseres Landes. Deshalb investieren wir in die künstliche Intelligenz, um führend darin zu werden.“

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer betonte: „Das dynamisch wachsende Cyber Valley platzt aus allen Nähten. Nachdem Land, Bund, private Stiftungen und Unternehmen große Summen in kluge Köpfe für das Cyber Valley investiert haben, erhöhen wir nun die Investitionen in die Infrastruktur. Mit dem Neubau des Forschungsgebäudes ‚Cyber Valley I‘ geben wir den Startschuss für den Cyber-Valley-Campus: Mehr Platz und die Konzentration an einem Ort bieten beste Bedingungen für zeitgemäßes Forschen im KI-Bereich.“

Am 15. Dezember 2016 gaben Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Wissenschaftsministerin Theresia Bauer und Martin Stratmann, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, gemeinsam mit den Partnern des Forschungskonsortiums den Startschuss für das Tübinger Cyber Valley. Seitdem ist es als renommierter Hotspot für KI in den Bereichen Forschung und Innovation erfolgreich gewachsen.

Neben dem bereits 2016 beschlossenen Neubau Cyber Valley I sieht die Gesamtkonzeption für den Standort Tübingen noch zwei weitere Neubauten für den Cyber-Valley-Campus vor. Mit den beiden Neubauten Cyber Valley II und III werden insgesamt weitere rund 14.800 Quadratmeter KI-Spitzenforschungsfläche auf dem Campus der Universität Tübingen entstehen.

Visualisierung des Cyber-Valley-Gebäudes, das aktuell auf dem Campus der Universität Tübingen entsteht.

Visualisierung des Cyber-Valley-Gebäudes, das aktuell auf dem Campus der Universität Tübingen entsteht.


Ministerium für Wissenschaft Forschg Kunst Logo

Königstraße 46
70173 Stuttgart

Tel. +49 711 279-0
Fax. +49 711 279-3080
E-Mail. poststelle@mwk.bwl.de
Web. www.mwk.baden-wuerttemberg.de

19. Mai 2022


1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne

(5,00 bei 1 Person/en)

Das könnte Sie auch interessieren


Die Geschäftsstelle InKoMo 4.0 führt verschiedenste Aktivitäten durch, um Innovationspartnerschaften für Kommunen und Mobilitätswirtschaft in Baden-Württemberg aufzubauen und zu begleiten. Die drei Ansprechpartner helfen gerne weiter (von links): Benedikt Sedlmayr, Konstantin Schneider und Jan Blömacher.

Digitales Matchmaking

Das Projekt InKoMo 4.0 (Innovationspartnerschaften für Kommunen und Mobilitätswirtschaft 4.0) wurde 2018 unter dem Dach des Strategiedialogs Automobilwirtschaft Baden-Württemberg (SDA BW) auf Anregung des Städtetags Baden-Württemberg ins Leben gerufen.... mehr lesen

Laptop mit Bildklauender Gestalt

Für mehr IT-Sicherheit in Bayern

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat heute als Schirmherr feierlich das neue Forschungsinstitut für innovative Sicherheit der Hochschule für angewandte Wissenschaften Augsburg („HSAinnoS“) eröffnet und vor der zunehmenden Bedrohung durch... mehr lesen