Klärschlammvererdungsanlagen – wie hier in Ober-Bessingen – fügen sich ideal in die Landschaft ein.

Klärschlammvererdungsanlagen – wie hier in Ober-Bessingen – fügen sich ideal in die Landschaft ein.

Klärschlammvererdung: Dünger aus Klärschlamm

Klärwerke in Spangenberg setzen auf Abwasserbehandlung mit neuester Ökotechnologie

Der bei der Abwasserreinigung anfallende Klärschlamm wurde in Spangenberg bisher zur weiteren Behandlung und Entsorgung aufwändig und unter hohen Kosten ins 17 Kilometer entfernte Hessisch-Lichtenau transportiert. Doch damit ist bald Schluss.

Spangenberg stellt die gesamte Klärschlammbehandlung auf neue Füße und hat die nordhessische Eko-Plant GmbH mit dem Bau einer modernen Klärschlammvererdungsanlage beauftragt. Der Schlamm der kommunalen Kläranlagen wird zukünftig in drei Schilfbeete mit einer Gesamtfläche von 9.500 Quadratmetern geleitet. Dort wird er durch die Schilfpflanzen entwässert und durch Mikroorganismen in humushaltige Klärschlammerde umgewandelt. Das ursprüngliche Schlammvolumen reduziert sich um 95 Prozent und damit auch die Menge, die am Ende entsorgt werden muss.

Die neue Klärschlammvererdungsanlage wird für sechs bis acht Jahre den gesamten Klärschlamm der Stadt Spangenberg aufnehmen, entwässern und vererden. Danach werden die Schilfbeete ausgebaggert und die humushaltige Klärschlammerde kann als wertvoller Dünger in der Landwirtschaft verwertet werden. Die leeren Beete sind dann bereit für den nächsten Vererdungszyklus.

Mit der Eko-Plant-Klärschlammvererdungsanlage spart sich Spangenberg den kostenintensiven Schlammtransport. Dazu kommen die Vorteile der Klärschlammvererdung: geringe Energie- und Betriebskosten und eine überragende CO2-Bilanz.


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3. Februar 2020


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