Sicher und einfach zu bedienen: Intercom-Lösungen sind praxiserprobt und bieten die Chance zu einer schnellen Gefahrenreaktion.

Sicher und einfach zu bedienen: Intercom-Lösungen sind praxiserprobt und bieten die Chance zu einer schnellen Gefahrenreaktion.

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Kein Plan von Sicherheit?

Das Risikomanagement in Ämtern und Schulen will gut geplant sein

Drohungen, Übergriffe, Anschläge: Wer bei Kommunen oder Stadtverwaltungen arbeitet, lebt mitunter gefährlich. Spätestens seit den medial vielbeachteten Angriffen auf den Regierungspräsidenten von Kassel oder den Hockenheimer Oberbürgermeister 2019 ist klar, wie wichtig ein effektives Risikomanagement für Amtspersonen ist. Ähnliches gilt im Schulalltag, wo Lehrer und Schüler mehr denn je durch Angriffe von außen bedroht sind. Der Kommunikations- und Sicherheitsspezialist Schneider Intercom bietet maßgeschneiderte Lösungen an, um bis ins Detail alle individuellen Anforderungen zu berücksichtigen.

In deutschen Amtsstuben geht die Angst um. Bedrohungen und Beleidigungen von Seiten der Klienten nehmen vielerorts zu, die jüngsten Attacken auf Personen in Leitungsfunktionen schüren zusätzliche Bedenken. Und auch in Schulen ist die Lage weiterhin prekär: Beleidigungen und Gewaltakte unter Schülern und gegen Lehrer sind mancherorts an der Tagesordnung. Dazu kommt die Gefahr von Gewaltakten wie Anschlägen oder Amokläufen.

Vor diesem Hintergrund blüht vielerorts der Aktionismus. Klar scheint den Verantwortlichen lediglich zu sein, dass etwas für die Sicherheit des eigenen Umfelds getan werden muss. Nicht zuletzt, weil auch das deutsche Arbeitsschutzgesetz vorschreibt, dass den Sicherheitsbedenken von Mitarbeitern mit entsprechenden Schutzmaßnahmen Rechnung getragen werden muss. Die Vorstellungen, wie das gelingen kann, sind allerdings oft diffus. Es fehlt das technische Know-how, um die Sicherheitsanalyse in eine entsprechende technische Ausstattung zu überführen. Braucht es beispielsweise eine Videoüberwachung?  Oder neue Brandmeldeanlagen?

Und was ist mit Zugangskontrollen? Reflexhaft wird nach jedem Strohhalm gegriffen, der ein Plus an Sicherheit verspricht.

Aber Vorsicht: Wer nach dieser Logik vorgeht, droht mit Kanonen auf Spatzen zu schießen. Denn Bedrohungslagen und Risikoszenarien sind je nach Umfeld höchst individuell und mit einer Großzahl an spezifischen Variablen versehen. Ein Beispiel: Während es in einem Arbeitsamt durchaus Sinn macht, den einzelnen Sachbearbeitern unter dem Schreibtisch stumme Alarmschalter zur Alarmierung des Sicherheitsdienstes zur Verfügung zu stellen, ist dies bei Grundschulen in aller Regel unnötig.

 

An der Norm ausrichten

Viele Verantwortliche vermissen einen klaren Leitfaden, an dem sie sich bei der Gebäudeausstattung und Geräteauswahl orientieren können. Dabei gibt es mit der deutschen Norm VDE 0827 ein ausführliches Regelwerk, das genau dabei weiterhilft.

Dargestellt werden darin unter anderem technische Systeme, die sich in individuellen Gefahrenfällen dazu eignen, Hilfe zu rufen, Amokalarme auszulösen, Betroffene zu warnen und Handlungsanweisungen zu übertragen.

Als besonders sinnvoll haben sich in diesem Zusammenhang Notfall- und Gefahren-Reaktionssysteme (NGRS) auf Intercom-Basis herausgestellt. Sie bestehen in aller Regel aus einer individuell festgelegten Anzahl von fest integrierten Sprechstellen und ermöglichen durch eine ständige Sprechverbindung den direkten Austausch zwischen Leitstelle und der meldenden Person.

Ein Riesenvorteil, ermöglicht dies doch eine genaue Evaluierung der aktuellen Gefahrensituation sowie die Durchführung perfekt passender Maßnahmen. Fehlalarme gehören auf diese Weise der Vergangenheit an.

 

Die Norm ist außerdem darauf ausgerichtet, die organisatorischen Prozesse innerhalb eines Unternehmens, einer Behörde oder einer Institution bestmöglich zu unterstützen – sie gibt aber keine Verhaltensvorgaben zu spezifischen Vorfällen wie etwa einem Amokalarm.

Der Grund: In vielen Organisationen gibt es bereits Konzepte zur Krisenbewältigung. Es gilt also vielmehr, diese bestehenden Konzepte mit Hilfe von Notfall- und Gefahrenreaktionssystemen umzusetzen.

Je nach Risikoanalyse können Sprechstellen an jedem notwendigen Ort angebracht werden.

Je nach Risikoanalyse können Sprechstellen an jedem notwendigen Ort angebracht werden.

Risikoanalyse von zentraler Bedeutung

Das Gute ist: Wer die in der Norm formulierten Prozesse einhält und sich intensiv mit seiner eigenen Gefährdungslage auseinandersetzt, wird automatisch zu der erforderlichen individuellen Sicherheitslösung geführt.

Dabei beschreibt die Richtlinie ganz konkret die geforderten Features der eingesetzten Systeme, definiert je nach Einsatzbereich drei unterschiedliche Sicherheitsgrade und beschreibt darüber hinaus, wer eigentlich für die Umsetzung verantwortlich zeichnet.

In dieser Funktion legt sie auch eine gemeinsame Grundlage für die Zusammenarbeit der bei der Einrichtung beteiligten Gewerke.

Neu – und von zentraler Bedeutung – ist dabei die Position des technischen Risikomanagers, der innerhalb einer Organisation die Risikoanalyse und -bewertung vornimmt. Einfach gesagt, beantwortet er die Frage: „Was benötigen wir in unserer Situation eigentlich?“ und bestimmt welcher Sicherheitsgerad umgesetzt wird. Er ist quasi die Schnittstelle, die eine Institution oder ein Unternehmen mit zielführender Technik verbindet.

Der technische Risikomanager bringt genau die Lösungen ins Konzept ein, die die individuellen Risiken beherrschbar machen.


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28. August 2020


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