Sein Auto lediglich in einem Parkhaus abzustellen, das war früher. Der Parkplatz der Zukunft soll Autofahrern vermehrt auch digitale und service-orientierte Infrastruktur bieten.

Sein Auto lediglich in einem Parkhaus abzustellen, das war früher. Der Parkplatz der Zukunft soll Autofahrern vermehrt auch digitale und service-orientierte Infrastruktur bieten.

22. September 2023 – Anzeige

Vom einfachen Parkhaus zum smarten Urban Hub

Normale Abstellplätze wandeln sich zu innerstädtischen Ökosystemen / Ein Parkraum der Zukunft entsteht

Tiefgaragen und Parkhäuser sind von außen oft schwer einsehbar, dennoch werden sie dringend benötigt, um auszugehen oder in der Stadt etwas zu erledigen. Parken im konventionellen Parkhaus bereitet so manchem ein unbehagliches Gefühl. APCOA Parking hat sich auf den Weg zur vernetzten Smart City gemacht. Dafür soll der „Urban Hub“ als modernes Parkhaus die physikalische, digitale und service-orientierte Infrastruktur bereitstellen. Parken und Logistik für E-Räder sowie digitales Parken gehören zu den Entwicklungen moderner Städte.

Die veränderten Rahmenbedingungen in deutschen Städten erfordern eine intelligente Reaktion der Parkhausbetriebe auch bei kommunalen Parkierungsanlagen. Die Nutzer erwarten Veränderungen, so wie sie sich selbst auch den Veränderungen in der Mobilität stellen müssen. Die Antwort von APCOA Parking lautet, dass Bau und Betrieb von Parkhäusern die optimale Nutzung der bestehenden Gebäude- oder Flächensubstanz bieten müssen. Aus alten Parkhäusern sollen moderne Urban Hubs entstehen, die das Leben in der Stadt einfacher und bequemer machen. Das Parkhaus der Zukunft vereint unterschiedliche Zusatzangebote. Es kann zu einem Element der Stadtentwicklung und zu einer Drehscheibe für Mobilität werden.
„Wir sehen das Parkhaus längst nicht mehr nur als Parkmöglichkeit von Autos“, berichtet Anja Müller, Mitglied der deutschen Geschäftsführung von APCOA Parking. Es geht um die Gestaltung innerstädtischer Ökosysteme. In den Parkhäusern werden künftig Leihstationen für Carsharing, Ladeinfrastrukturen für E-Autos und Warenumschlagplätze für die Logistik der letzten Meile entstehen. „Mit unserer Urban-Hubs-Initiative wollen wir den Parkraum der Zukunft gestalten, da der Platz in innerstädtischen Lagen zunehmend enger wird. Wir sehen uns hier als essenziellen Teil der nachhaltigen Mobilitätskette.“
Dafür stellt der Parkraumbewirtschafter den Platz in den Parkhäusern für Kooperationspartner wie Paketdienstleister zur Verfügung. Diese können den angemieteten Platz im Parkhaus als Umschlagplatz für klimaneutrale Auslieferung von Paketen nutzen. Dazu zählen auch Carsharing-Parkplätze und E-Mobilität.

Auch Stellplätze mit Lademöglichkeit soll es zunehmend in Parkhäusern der Zukunft geben.

Auch Stellplätze mit Lademöglichkeit soll es zunehmend in Parkhäusern der Zukunft geben.

Eine sinnvolle Alternative zum Straßenparken

Der größte Anteil des innerstädtischen Verkehrs geht auf die Suche nach einem Parkplatz zurück. „Deshalb wollen wir eine Alternative zum Straßenparken bieten und zum Beispiel auch Anwohnern und Anwohnerinnen die Möglichkeit geben, ihr Auto sicher abzustellen“, sagt Müller. „Nach der Pilotierungsphase haben wir nun in Europa den konzernweiten Roll-out gestartet.“
Das Unternehmen mit Hauptsitz in Stuttgart bietet in Deutschland mehr als 230.000 Parkplätze an 300 Standorten in mehr als 80 Städten an. Mit der Park-App APCOA Flow erhalten Kunden eine kontaktlose Möglichkeit zur Nutzung von mehr als 100.000 Parkplätzen. Wer die App nutzt, braucht weder ein Ticket noch Geld zum Bezahlen am Automaten. Denn eine Scanner-Technik erfasst rund um die Uhr das Kennzeichen des Fahrzeugs und übernimmt automatisch die Rechnung. Die Kennzeichenerkennung ermöglicht weiteren Service wie die temporäre Vermietung von Stellplätzen.
Kunden wollen nach Erfahrung von APCOA ein stärkeres Angebot von zusätzlichen Services, um den Kundendienst zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit oder bei der Heimfahrt nutzen zu können. Eine große Rolle werden künftig smarte Parkraumkonzepte spielen, die die angespannte Parksituation in innerstädtischer Straßenparklage entspannen.
Eine der größten Veränderungen wird die Dynamik in der E-Mobilität bringen. „Wir selbst planen bis 2035 an unseren 12.000 Standorten in Europa die Einrichtung von etwa 100.000 neuen E-Ladestationen“, erklärt Müller, „diese sollen vor allem mit grüner Energie betrieben werden.“ Völlig neue Zielgruppen geraten dadurch ins Blickfeld. Viele haben beispielsweise keine Möglichkeit, ihr Elektroauto zuhause zu laden.

Diese nutzen dann Lademöglichkeiten beim Einkaufen, während des Kinobesuchs oder beim Aufenthalt im Fitnessstudio. „Mit unseren Investitionen in die Elektromobilität bieten wir Kunden und Kundinnen eine flexible Ladeoption, die sie beispielsweise auch als Dauerparker gut nutzen können“, berichtet die Managerin.

Urban Hub: eine Illustration des APCOA-Parkraums der Zukunft

Urban Hub: eine Illustration des APCOA-Parkraums der Zukunft

Schilder, Kameras, Beleuchtung, Notruf – Sicherheit geht vor

Parkhäuser gelten häufig als Orte, die vor allem bei Dunkelheit und Einsamkeit Angst verursachen. Obwohl der Nutzer Sicherheit subjektiv empfindet, gibt es doch eine Reihe von objektiven Kriterien, dem entgegen zu wirken. Das Schutzkonzept der Betreiber verfolgt sowohl die Sicherheit von Fahrzeugen als auch von Personen. Was macht einen sicheren Parkplatz im Parkhaus aus? Das Sicherheitsgefühl beim Parken erledigt sich nicht dadurch, dass das Fahrzeug einen guten Platz gefunden hat. Es gilt auch, ein Gefühl von Sicherheit für die Nutzer zu schaffen.
Parkhäuser, Parkplätze, insbesondere Tiefgaragen sollten stets gut beleuchtet, gut beschildert, und an notwendigen Bereichen wie Ein- und Ausfahrten mit Kassenautomaten mit Kamerasystemen und Notruffunktionen ausgestattet sein. Gerade eine gute und funktionale Beschilderung ist essentiell, die den Kunden situationsabhängig weiterhilft und zum Beispiel Ausgänge und Fluchtwege anzeigt. Müssen in der Folge der Energiekrise Abstriche am Beleuchtungskonzept gemacht werden?
„Wir haben bereits vor einigen Jahren fast flächendeckend unsere Parkhäuser mit LED ausgestattet“, berichtet Müller. „Derzeit forcieren wir weitere Investitionen in die nächste Generation der LEDs, sogenannte dimmbare LEDs, die nochmals zu größeren Einsparungen führen werden. Eine ausreichende Beleuchtung ist in unseren bewirtschafteten Parkhäusern schon allein aufgrund von Sicherheitsaspekten gewährleistet.“
In Kooperation mit Partnern stellt APCOA Möglichkeiten zum autonomen Parken zur Verfügung. Den „Automated Valet Parking Service“ gibt es in ausgewählten Parkhäusern. Der Fahrer stellt den Wagen in einer Übergabezone ab. Das Fahrzeug sucht automatisch einen freien Stellplatz und parkt dort ein. Dabei hilft eine Kamera von Bosch. „Das erste Feedback der Kunden und Kundinnen ist sehr positiv“, resümiert die APCOA-Managerin. „Wir sind sehr froh darüber, die Level-4-Genehmigung für unser Parkhaus P6 am Flughafen Stuttgart erhalten zu haben. Mit dem Livebetrieb des Automated Valet Parking wollen wir kundengerechtes und stressfreies Parken schaffen. Auch zukünftig wollen wir gemeinsam mit Kooperationspartnern weiter in diese Art von Innovationen investieren.“ [ dlu ]

Das Sicherheitsgefühl beim Parken erledigt sich nicht dadurch, dass das Fahrzeug einen guten Platz gefunden hat. Es gilt auch, ein Gefühl von Sicherheit für die Nutzer zu schaffen.

Das Sicherheitsgefühl beim Parken erledigt sich nicht dadurch, dass das Fahrzeug einen guten Platz gefunden hat. Es gilt auch, ein Gefühl von Sicherheit für die Nutzer zu schaffen.

 

Weitere Informationen über Urban Hubs:

https://urban-hubs.apcoa.de

 

Die Tiefgarage vom „Scandic Hamburg Emporio“: Beschilderungen, Kameras und Beleuchtungen sorgen schon heute für Orientierung und Sicherheit.

Die Tiefgarage vom „Scandic Hamburg Emporio“: Beschilderungen, Kameras und Beleuchtungen sorgen schon heute für Orientierung und Sicherheit.


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