Die Gastreder von links: Frithjof Finkbeiner (Club of Rome), Regierungspräsident Dr. Erwin Lohner, Angie Stifter (augsburg.tv), Bürgermeisterin Eva Weber, Dr. Christian Barth, Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz sowie der KUMAS-Vorsitzende Dr. Joachim Knüpfer und der Geschäftsführer Thomas Nieborowsky

Die Gastreder von links: Frithjof Finkbeiner (Club of Rome), Regierungspräsident Dr. Erwin Lohner, Angie Stifter (augsburg.tv), Bürgermeisterin Eva Weber, Dr. Christian Barth, Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz sowie der KUMAS-Vorsitzende Dr. Joachim Knüpfer und der Geschäftsführer Thomas Nieborowsky

5. November 2018

20 Jahre KUMAS – 20 Jahre Umweltkompetenz

Prominente Gäste und Wegbegleiter feierten im Staatlichen Textil- und Industriemuseum

Am 12. Juli feierte KUMAS – das Kompetenzzentrum Umwelt e.V. – mit einem Festakt im Staatlichen Textil- und Industriemuseum in Augsburg sein zwanzigjähriges Bestehen. Für den Vorsitzenden Dr. Joachim Knüpfer und die Grußwortredner Dr. Christian Barth, Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz, Regierungspräsident Dr. Erwin Lohner und Bürgermeisterin Eva Weber eine willkommene Gelegenheit, auf zwanzig Jahre erfolgreiche Arbeit für den Umweltschutz zurückzublicken.

Im Februar 1998 wurde KUMAS auf Initiative der IHK Schwaben gegründet. Anfang September 1998 nahm die Geschäftsstelle im Umwelt-Technologischen Gründerzentrum (UTG) mit dem damaligen Geschäftsführer Dr. Stephan Winter ihre Arbeit auf. Nachfolger Egon Beckord gelang es mit heute rund 180 Mitgliedern KUMAS in die finanzielle Unabhängigkeit zu führen.

KUMAS legte das Fundament zum kontinuierlichen Ausbau der Umwelttechnologie in Bayern. Die Entwicklung im Einklang mit Wirtschaft, Politik und Verwaltung, Wissenschaft, Forschung und Bildung ist das Hauptanliegen von KUMAS. Die beiden ersten Vorsitzenden des Vereins, Dr. Peter Menacher und Dr. Hermann Teufel, ließen unter der Moderation von Angie Stifter die Gründungsidee nochmals lebendig werden. Die Bewältigung des Strukturwandels durch den Niedergang der Textilindustrie mithilfe der Förderung von Umweltinnovationen wa-
ren das vorrangige Ziel.

 

Die KUMAS-Jubiläumsfeier fand im Staatlichen Textil- und Industriemuseum (tim) in einem einzigartigen Ambiente statt.

Die KUMAS-Jubiläumsfeier fand im Staatlichen Textil- und Industriemuseum (tim) in einem einzigartigen Ambiente statt.

Die Ansiedlung umweltrelevanter Kompetenzträger wie des Bayerischen Landesamtes für Umwelt (LfU), des „eza! energie- und umweltzentrum allgäu“, die Angebote der Bildungseinrichtungen sind wesentliche Bausteine, die durch KUMAS gefördert werden. Mit den Fachkongressen Bayerische Abfall- und Deponietage, Bayerische Wassertage und Bayerische Immissionsschutztage hat sich KUMAS in der Fachwelt weit über Bayern hinaus einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Auf internationalen Umweltmessen wie der IFAT in München ist KUMAS regelmäßig vertreten.

Darüber hinaus präsentierte sich KUMAS bereits dreimal auf der international bedeutenden und exklusiven Umweltleistungsschau „Woche der Umwelt“ der DBU im Park von Schloss Bellevue in Berlin. Ebenfalls seit 20 Jahren zeichnet KUMAS jährlich Umweltinnovationen mit der begehrten Auszeichnung „Offizielles KUMAS-Leitprojekt“ für besondere Leistungen im Umweltschutz aus.

„KUMAS hat in zwanzig Jahren viel erreicht und ist angetreten, Umwelttechnologien und das Umweltwissen in der Region auch weiter nachhaltig zu entwickeln.“ Der Förderverein leistet einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung globaler und regionaler Umweltprobleme wie Klimawandel, Ressourcenverbrauch, Energiewende und eine nachhaltige, umweltverträgliche Mobilität.

„Wir richten den Blick nach vorn und werden unsere Kompetenz in allen umweltrelevanten Fragestellungen gegenüber den gesellschaftlichen Gruppen deutlich machen“, so Geschäftsführer Thomas Nieborowsky.

 

Frithjof Finkbeiner vom Club of Rome wies in seinem Festvortrag in drastischen Worten auf die Notwendigkeit eines verstärkten Klimaschutzes hin.


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19. Juni 2024


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